🧠 So verändert die KI-Nutzung dein Gehirn
93. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Diese Woche stand wieder das alltägliche Agenturleben an und außerdem ein ganz besonderer Ads-Dreh:
Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende KI Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:
- Wissenswertes aus der KI Welt
- Gratis Deep Research
- Microsoft bringt OpenAI Konkurrent raus
- So verändert die Nutzung von KI unser Gehirn
- Die ersten GPUs wurden in Stargate platziert!
- Mein KI-Tool der Woche
Wissenswertes aus der KI Welt
Heute habe ich zusätzlich noch zwei kleine Facts für dich, die ganz spannend zu wissen sind:
- Der ChatGPT Erfolg: Das KI-Tool hat jetzt 400 Mio. wöchentlichen Nutzern – Das ist eine Verdopplung innerhalb von sechs Monaten. Die mobile App erreicht 175 Mio. Nutzer mit einem monatlichen Wachstum von 5 bis 15 %.
- DeepSeek auf der Überholspur: Das Tool erreichte 10 Mio. Nutzer in nur 20 Tagen – doppelt so schnell wie ChatGPT. Bereits 10 Tage nach Start auf Platz 2 des weltweiten KI-Traffics.
Was hältst du von diesen Mini-News?
Gratis Deep Research
"Deep Research" ist wahrscheinlich DAS Trendthema bei KI momentan und auch Microsofts Copilot kann da mithalten. 'Think Deeper' jetzt für alle verfügbar - und das kostenlos!
Think Deeper basiert sogar auf ChatGPT o1 und ermöglicht detaillierte Analysen komplexer Fragestellungen insbesondere in Mathematik, Wissenschaft und Programmierung.
Um die Funktion zu nutzen, musst du dich lediglich bei Copilot einloggen und die Think Deeper Funktion über den Button aktivieren.
Microsoft bringt OpenAI Konkurrent raus
Eigentlich arbeiten OpenAI und Microsoft ja eng zusammen, allerdings hat man in letzter Zeit häufiger von Spannungen gehört und auch die neuste Entwicklung wird wohl nicht zum Frieden beitragen:
Laut einem Bericht von The Information arbeitet Microsoft derzeit an eigenen KI-Modellen namens „MAI", das künftig mit OpenAI konkurrieren könnten.
Ziel ist es, unabhängiger vom bisherigen Partner OpenAI zu werden und gleichzeitig Kosten zu reduzieren.
Diese MAI-Modelle erreichen in Benchmark-Tests bereits eine ähnliche Leistung wie die führenden Modelle von OpenAI und Anthropic. Zudem experimentiert Microsoft mit Reasoning-Modellen, die komplexe Aufgaben mittels „Chain-of-Thought"-Technik lösen können.
Microsoft testet bereits, ob sich OpenAIs Modelle in seinem Produkt Microsoft 365 Copilot vollständig durch die MAI-Modelle ersetzen lassen.
Parallel dazu erwägt der Konzern, die neuen KI-Modelle noch in diesem Jahr über eine API externen Entwicklern zugänglich zu machen.
Es bleibt also spannend, wie das in Zukunft weitergeht...
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So verändert die Nutzung von KI unser Gehirn
Hier eine Mail, da ein Text... wir Menschen geben immer mehr Aufgaben an KI ab und eigentlich ist das ja auch was Gutes, so können wir uns auf wichtigeres konzentrieren, aber was macht das eigentlich mit unserem Gehirn?
Studien zeigen tatsächlich, dass die Auslagerung von Denkprozessen langfristig unsere Konzentrationsfähigkeit, Kreativität und das kritische Denken beeinträchtigen könnte.
Forscher sprechen von „digitaler Demenz" oder „TikTok-Gehirn" – ein Zustand, in dem wir zunehmend Schwierigkeiten haben, uns tiefgründig mit Themen auseinanderzusetzen.
Doch bedeutet das, dass wir auf KI verzichten sollten?
Nein, aber wir müssen jedoch bewusster entscheiden, welche geistigen Aufgaben wir abgeben und welche wir selbst bewältigen möchten. Das heißt: Technologie gezielt einsetzen – Routineaufgaben ruhig auslagern, aber wichtige Entscheidungen, kreative Prozesse und kritische Überlegungen unbedingt selbst in der Hand behalten.
So bleibt dein Gehirn fit und du behältst langfristig die Kontrolle über dein Denken.
Die ersten GPUs wurden in Stargate platziert!
Erinnerst du dich an Stargate? Das ist das 500-Milliarden-Dollar-KI Vorhaben von OpenAI, Oracle, SoftBank und Abu Dhabis MGX, das in den USA mehrere Großrechenzentren bauen möchte. Geplant sind fünf bis zehn Standorte mit jeweils über 1 Gigawatt Leistung.
Während es bisher nur ein "Gerede" war, legen OpenAI und Oracle jetzt tatsächlich los.
Bis Ende 2026 sollen 64.000 Nvidia GB200-Chips im neuen Stargate-Rechenzentrum in Abilene, Texas installiert werden. Bereits diesen Sommer werden die ersten 16.000 Chips erwartet.
Abilene ist dabei der erste Standort, der in Betrieb genommen wird.
OpenAI prüft jedoch bereits Standorte in 16 weiteren US-Bundesstaaten, darunter Kalifornien, Florida und New York.
Parallel dazu setzt Elon Musks KI-Firma xAI in Memphis ebenfalls auf Nvidia-Technologie und plant ein zweites Datenzentrum für KI-Server im Wert von 5 Mrd. US-Dollar.
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KI Tool der Woche: Manus!
Vielleicht hast du es mitbekommen: derzeit geht die nächste KI aus China viral, und zwar Manus.
Laut Experten ist Manus AI einen der bisher fortschrittlichsten autonomen KI-Agenten überhaupt.
Anders als übliche Chatbots, die klare Anweisungen benötigen, arbeitet Manus selbstständig und trifft eigenständige Entscheidungen. Statt bloß Informationen zu sammeln, analysiert Manus komplexe Faktoren und gibt konkrete Empfehlungen – etwa bei Wohnungssuche, Recruiting-Prozessen oder sogar beim Aufbau kompletter Websites.
Anscheinend übertrifft Manus bereits OpenAIs DeepResearch-Modell in Benchmarks, was internationale Aufmerksamkeit und Diskussionen entfacht hat.
Doch neben der Begeisterung gibt es auch kritische Stimmen: Erste Tester berichten von Fehlern und Problemen bei simplen Aufgaben.
Derzeit kann man sich leider nur der Warteliste hinzufügen lassen, aber hier gibt es schon den ein oder anderen Einblick.
Crossing the Uncanny Valley of Voice
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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