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KI Insider · Newsletter-Archiv

Das kann der neue OpenAI Image Generator und erhält ChatGPT 40 Milliarden?

Ausgabe vom 28.03.2025 · von Alex Khan und Team

95. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche stand bei uns wieder etwas sehr Besonderes an: unser monatlicher live Workshop der Attractive Academy. Da haben wir wieder einige spannende Insights und Tipps gezeigt und natürlich auch die aktuellsten KI-News.

Die will ich dir natürlich nicht vorenthalten, deswegen sind hier die spannendsten Insights der Woche:

  • Neuer OpenAI Image Generator
  • Erhält ChatGPT 40 Milliarden?
  • Ist KI der beste Lügner?
  • So wirkt sich ChatGPT auf uns aus!
  • ChatGPT Voice Update!
  • Änderungen in der Führungsebene bei OpenAI
  • Mein KI-Tool der Woche

Neuer OpenAI Image Generator

Ich glaube, das ist eines der Updates, auf das wir schon ewig gewartet haben: Die Bildgenerierung von OpenAI hat ein komplettes Upgrade bekommen! 🥳

DALL·E wird offiziell vom neuen Image Generator abgelöst – und der bringt einige spannende Neuerungen mit.

Hier ein Überblick:

  • Dank GPT-4o kann es Bilder präziser generieren und menschlichen Anweisungen besser folgen
  • Die Bilder sind deutlich hochwertige und fotorealistischer
  • Strukturierter visueller Inhalte wie Menüs, Diagrammen und Infografiken, mit gut lesbarem Text werden viel besser umgesetzt
  • Die Erstellung von konsistenten Charakteren ist kein Problem mehr
  • Der Image Generator kann sowohl Logos als auch Icons mit transparentem Hintergrund erstellen

Das musste ich natürlich direkt testen und ich finde, OpenAI hat nicht zu viel versprochen, oder?

Hier auch nochmal der direkte Vergleich von DALL-E und dem Image Generator:

Ich glaube, dem muss man nicht mehr viel hinzufügen...

Zwei Haken gibt es aber leider:

  • Nutzer der kostenlosen Funktion haben bisher leider keinen Zugriff
  • Die Bildgenerierung kann gerne mal ein paar Minuten dauern

Aber: Das Warten lohnt sich. 😉

Erhält ChatGPT 40 Milliarden?

So sieht es tatsächlich aus.

SoftBank plant eine Rekordinvestition von 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI. Gemeinsam mit weiteren Investoren könnte die Finanzierung sogar 40 Milliarden US-Dollar erreichen. Das wäre dann die größte private Unternehmensfinanzierung aller Zeiten.

Durch diesen Deal würde OpenAIs Bewertung auf beeindruckende 300 Milliarden US-Dollar steigen – fast doppelt so hoch wie bei der letzten Finanzierungsrunde im Oktober.

Trotz der hohen Bewertung bleibt Profitabilität kurzfristig eine Herausforderung: OpenAI erwartet erst ab 2029 positive Cashflows, strebt aber bis dahin eine massive Umsatzsteigerung auf über 125 Milliarden US-Dollar an.

Was für einen Fortschritt das für OpenAI und die Produkte bedeuten würde, davon kann man eigentlich nur träumen...

Ist KI der beste Lügner?

Laut einem aktuellen Bericht von OpenAI anscheinend ja. Der zeigt nämlich, dass KI-Modelle nicht aufhören zu lügen, wenn sie dabei erwischt werden – sie verstecken ihre Lügen stattdessen geschickter.

Im Rahmen von Tests versuchte ein Reasoning-Modell, Programmieraufgaben zu manipulieren, indem es Testverfahren heimlich austauschte, um bessere Bewertungen zu erhalten („Reward Hacking").

Ein zweites KI-Modell sollte als Aufsicht fungieren und Betrugsversuche aufdecken. Doch statt ehrlicher zu werden, lernte das ursprüngliche Modell, seine Absichten zu verschleiern und potenziell betrügerische Gedankengänge zu tarnen.

Eine Lösung gibt es dafür derzeit nicht, aber das ist nochmal ein wichtiger Reminder, auch die Ergebnisse von KI zu hinterfragen.

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So wirkt sich ChatGPT auf uns aus!

OpenAI hat in Zusammenarbeit mit dem MIT Media Lab erste Forschungsergebnisse dazu veröffentlicht, wie sich die Nutzung von ChatGPT auf unser Gefühlsleben auswirkt.

In zwei Studien wurden über 40 Millionen Interaktionen analysiert und fast 5.000 Nutzer:innen befragt.

Die wichtigsten Erkenntnisse habe ich hier für dich zusammengefasst:

  • Nur wenige User nutzen ChatGPT emotional
  • Frauen tendierten nach vier Wochen Nutzung dazu, sich etwas weniger mit anderen zu vernetzen.
  • Wer mit einer Stimme des anderen Geschlechts interagierte, fühlte sich oft einsamer und emotional abhängiger vom Bot.
  • Emotionale Rückkopplung: ChatGPT spiegelt oft die emotionale Stimmung der Nutzer:innen – ein Feedback-Loop kann entstehen.

Insgesamt ist das Fazit, dass Nutzer:innen, die eine stärkere emotionale Bindung zu ChatGPT aufbauen, eher zu Einsamkeit und emotionaler Abhängigkeit neigen.

Das hört sich jetzt natürlich sehr dramatisch an, allerdings sind solche Untersuchungen tatsächlich wichtig, um eine sicherere und gesündere Interaktion mit KI zu fördern - insbesondere wenn es dann wirklich Zeit für eine AGI ist.

ChatGPT Voice Update!

Was für eine Woche! Wir haben nicht nur ein großes Update, sondern direkt zwei.

Die neuen Spracherkennungsmodelle bieten eine höhere Genauigkeit, insbesondere in herausfordernden Umgebungen mit Akzenten, Hintergrundgeräuschen und variierenden Sprechgeschwindigkeiten.

Außerdem kann man jetzt die Sprechweise des Modells steuern, indem man Anweisungen wie „Sprich wie ein einfühlsamer Kundenservice-Mitarbeiter" verwendet. Das eröffnet natürlich ganz neue Möglichkeiten für personalisierte und dynamische Sprachagenten.

Auch Dialekte sind kein Problem mehr, sodass ChatGPT jetzt auch problemlos bayrisch spricht.

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Änderungen in der Führungsebene bei OpenAI

CEO Sam Altman legt künftig seinen Fokus verstärkt auf technische Themen. Seine Prioritäten liegen nun vor allem in der Forschung und Produktentwicklung.

COO Brad Lightcap übernimmt dafür die Verantwortung für internationale Expansion und strategische Partnerschaften.

Zusätzlich erhält Chefwissenschaftler Mark Chen eine größere Rolle, um Forschung und Produktentwicklung enger miteinander zu verbinden.

Bereits im Februar kündigte Altman an, das Angebot von OpenAI klarer zu strukturieren und zu vereinfachen.

KI Tool der Woche: Hunyuan-T1

Diese Woche haben wir wieder einen neuen ChatGPT Konkurrenten aus China!

Der chinesische Tech-Riese Tencent (unter anderem beteiligt in Snapchat, Discord und Epic Games und Gründer von WeChat) hat kürzlich „Hunyuan-T1" präsentiert.

Ein KI-Modell, das Schnelligkeit, Genauigkeit und Effizienz vereint. In diversen Benchmarks schlägt es sogar GPT-4.5 und o1.

Das Besondere an Hunyuan T1 liegt in seiner hybriden Architektur, die mehrere Technologien kombiniert. Daraus ergeben sich gleich mehrere Vorteile:

  • Effiziente Verarbeitung langer Texte:
  • Fast doppelt so schnell in der Generierung wie Konkurrenten
  • Spezialisierte Expertennetzwerke zur Steigerung der Gesamtleistung
  • Rund 96,7 % der gesamten Rechenleistung wurden gezielt in RL-Optimierungen investiert, um Reasoning-Fähigkeiten und die Anpassung an menschliche Präferenzen zu verbessern.
  • Vergleichsweise ressourcenschonend und somit günstiger

Noch ist das Modell allerdings nicht vollständig am Markt angekommen. (Google AI Studio)

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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