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KI Insider · Newsletter-Archiv

40 Milliarden für ChatGPT und ein neuer Urheberstreit!

Ausgabe vom 04.04.2025 · von Alex Khan und Team

96. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche stand bei mir ganz unter dem Motto "Workshop". Anfang der Woche durfte ich für Villeroy & Boch einen Social Media Workshop halten und gestern war ich für Get your Sherpa in Athen und habe darüber gesprochen, wie man KI für mehr Erfolg auf Social Media einsetzen kann.

Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:

  • OpenAI erhält 40 Milliarden Dollar!
  • ChatGPT Trend entfacht Urheberrechtsdebatte
  • Neuer Image Generator zu beliebt?
  • Neue Insights zur Kündigung von Sam Altman
  • Beeindruckender Prompt für den Image-Generator
  • Mein KI-Tool der Woche

OpenAI erhält 40 Milliarden Dollar!

Letzte Woche stand das noch als Frage im Raum, jetzt ist es sicher.

OpenAI erhält die 40 Milliarden, mit dem Ziel, die technische Infrastruktur auszubauen und die KI-Forschung massiv voranzutreiben.

Die Bewertung des Unternehmens steigt dadurch auf rund 300 Milliarden Dollar. Angeführt wird die Investorenrunde vom japanischen Tech-Konzern Softbank, der 7,5 Milliarden Dollar beisteuert. Weitere 2,5 Milliarden kommen von anderen Geldgebern.

Die Zahlung der restlichen 30 Milliarden Dollar ist an eine Bedingung geknüpft: OpenAI muss sich wie geplant bis Ende des Jahres von einer Non-Profit-Struktur in ein gewinnorientiertes Unternehmen umwandeln.

Dieser Umbau ist aber nicht ganz unumstritten: Kritiker wie Elon Musk wehren sich juristisch gegen den Schritt, da er einen Kontrollverlust über die ethische Entwicklung von KI befürchtet.

Die ursprüngliche Struktur diente genau diesem Ziel.

ChatGPT Trend entfacht Urheberrechtsdebatte

Die letzten ein bis zwei Wochen wurde Social Media von einem neuen Trend geflutet, dem Ghibli-Trend.

Falls du es nicht mitbekommen hast, das sind Bilder im Stil von Anime Meisterwerken wie „Mein Nachbar Totoro“ oder „Chihiros Reise ins Zauberland“ aus dem Studio Ghibli.

Selbst OpenAI-CEO Sam Altman änderte sein Profilbild auf X in eine Ghibli-Version seiner selbst und kommentierte ironisch: „Ich arbeite seit einem Jahrzehnt daran, Superintelligenz zu erschaffen, um Krebs zu heilen oder so… und dann wache ich eines Tages auf und bekomme hunderte Nachrichten: ‚Schau, ich habe dich im Ghibli-Stil gemacht, haha‘.“

Was vielleicht wie ein lustiger Trend scheint, ist aber tatsächlich eine relativ ernste Diskussion: Hayao Miyazaki, der 84-jährige Mitbegründer von Studio Ghibli, hat sich bereits 2016 deutlich gegen KI-generierte Kunst positioniert. In einer Dokumentation fand er deutliche Worte: "(...). Ich empfinde das als eine Beleidigung des Lebens selbst.“

Der Ghibli-Trend wirft damit fundamentale Fragen auf: Ist es in Ordnung, den unverwechselbaren Stil eines Künstlers zu imitieren? Wo verläuft die Grenze zwischen Inspiration und Ausbeutung?

Rechtlich bewegen wir uns in einer Grauzone.

Während der Stil eines Künstlers nicht direkt urheberrechtlich geschützt ist, wurden die KI-Modelle höchstwahrscheinlich mit urheberrechtlich geschütztem Material trainiert – darunter vermutlich auch tausende Frames aus Ghibli-Filmen.

Mehrere Verlage und Künstler haben bereits Klagen gegen KI-Unternehmen eingereicht, weil diese ihre Werke ohne Erlaubnis zum Training verwendet haben.

Doch jenseits rechtlicher Fragen geht es um etwas Tieferes: den Wert menschlicher Kreativität. Was bedeutet das für die Zukunft der Kunst?

Wie siehst du das? Sollte es für Fälle dieser Art rechtliche Grenzen geben?

Neuer Image Generator zu beliebt?

Seit der neue Image-Generator online ist, scheint die ganze Welt im "Bildgenerierungsfieber" zu sein. Nicht zuletzt auch wegen des Ghibli-Trends.

Die Begeisterung ist so groß, dass OpenAI vorübergehende Nutzungslimits einführen musste – laut CEO Sam Altman „schmelzen die GPUs“ und auf der Plattform X meldete er sich so:

Was die genauen Limits sind, ist tatsächlich gar nicht bekannt. Auf Reddit wird spekuliert, dass es sich um 5 Bilder pro Stunde für Plus Nutzer handelt.

Eine gute Nachricht gibt es aber dennoch: Der neue Image-Generator ist jetzt auch für alle Gratis-Nutzer verfügbar! 🎉

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Neue Insights zur Kündigung von Sam Altman

Kannst du dich noch an das Kündigungsdrama rund um OpenAI und Sam Altman im November 2023 erinnern?

Damals war nie wirklich klar, was den Stein eigentlich ins Rollen gebracht hat, aber jetzt sind tatsächlich Berichte aufgetaucht, die einen spannenden Insight bringen. Hier die wichtigsten im Überblick

1. Vorwürfe gegen Altman Die damalige CTO Mira Murati und Mitgründer Ilya Sutskever sammelten Beweise für angeblich toxisches Verhalten, Irreführung und Managementfehler Altmans. Screenshots und interne Berichte führten zur überraschenden Entlassung durch den Vorstand.

2. Verdeckte Interessen Ein besonders brisanter Punkt: Altman war alleiniger Eigentümer des OpenAI Startup Funds – entgegen öffentlicher Aussagen, wonach der Fonds vom Unternehmen kontrolliert werde. Der Vorwurf mangelnder Transparenz und Interessenkonflikte war nicht mehr zu übersehen.

3. Sicherheit vs. Profit Im Vorstand prallten unterschiedliche Visionen aufeinander: Während einige Mitglieder auf Sicherheit und ethische Standards pochten (u. a. aus dem Umfeld des „Effective Altruism“), drängte Altman auf rasche Produktveröffentlichungen – unter Missachtung interner Warnungen.

Wie die Geschichte ausging, wissen wir ja alle, aber trotzdem spannend zu wissen, was damals so hinter geschlossenen Türen passierte.

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Beeindruckender Prompt für den Image-Generator

Der Hype um den neuen Image-Generator ist da und in meinen Augen auch absolut gerechtfertigt.

Um dir zu zeigen, wie revolutionär das Update tatsächlich ist, zeige ich dir heute mal meinen Lieblings-"Vorführprompt" inklusive Ergebnis.

Nicht schlecht, oder?

Das kann man natürlich für jede Marke, jede Situation und jedes Produkt abwandeln. Mir zeigt das einfach nochmal, dass wir nur noch wenige Schritte von einer Welt entfernt sind, in denen teure und aufwendige Fotoshootings der Vergangenheit angehören.

Hier der Prompt für dich:

Ultra-realistic image for an Adidas ad campaign titled ‘Wherever You Go’. A male runner is captured mid-stride, running laterally in the foreground, wearing Adidas performance gear with the Adidas logo visible on his outfit. Behind him stands the pyramid of Giza. The pyramid retains its realistic look, but its structure is creatively reimagined to resemble the Adidas three-stripe logo: three distinct diagonal triangular segments, ascending from left to right. The segments are clearly seperated.

KI Tool der Woche: Ideogram 3.0!

Da wir diese Woche thematisch eh schon so beim Bild sind, ist auch mein Tool der Woche daran inspiriert.

Ideogram hat Anfang der Woche nämlich offiziell die 3.0 Version vorgestellt.

Hier die wichtigsten Updates im Überblick

  • Realistische Bildgenerierung

Ideogram 3.0 bietet eine deutlich verbesserte fotorealistische Darstellung. Bilder wirken natürlicher durch detaillierte Hintergründe, präzise Lichtführung und realistische Farbabstimmungen.

  • Text- und Layoutfunktionen für Designzwecke

Das Modell kann komplexe Text-Layouts generieren, die für professionelle Anwendungen wie Grafikdesign, Werbung und Marketing interessant sind. Texte werden visuell ansprechend und leserlich dargestellt – auch bei längeren und stilisierten Inhalten.

  • Unterstützung für Markenkommunikation

Nützlich für kleinere Unternehmen: Ideogram 3.0 kann u. a. Logos, Poster, Landingpage-Konzepte oder Produktfotos erzeugen. Mit der Batch-Generierung lassen sich Varianten effizient erstellen.

  • Stiltreue durch Referenzbilder

Mit bis zu drei Referenzbildern können Nutzer den Stil ihrer Ergebnisse gezielt steuern. Zusätzlich stehen zufällig kombinierte Stilvorgaben aus einer umfangreichen Bibliothek zur Verfügung. Ein einmal gefundener Stil lässt sich per Code wiederverwenden.

Und auch wichtig: Die Prompteingabe hat sich mit der neuen Version verändert – manche Prompts funktionieren daher anders als zuvor.

Die neuen Funktionen habe ich natürlich auch ausprobiert und ich glaube, die Ergebnisse sprechen für sich. Was denkst du?

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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