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KI Insider · Newsletter-Archiv

Darum zeigt ChatGPT dir jetzt Werbung

Ausgabe vom 16.04.2026 · von Alex Khan und Team

ChatGPT wird zur Werbeschleuder — und OpenAI verdient bereits 100 Millionen Dollar damit.

Heute zeige ich dir das neue Adobe Firefly-System + warum Anthropics geheimes KI-Modell zu gefährlich für die Öffentlichkeit ist.

• Adobe Firefly dirigiert jetzt deine gesamte Creative Suite per Chat • OpenAI macht 100 Millionen mit Werbung in nur 2 Monaten • Anthropic versteckt ihr bestes Modell vor der Öffentlichkeit • Meta startet neues "Superintelligenz-Labor" mit Muse Spark


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Adobe Firefly steuert jetzt deine komplette Creative Suite

Adobe macht aus Firefly einen zentralen Dirigenten für alle deine Creative-Apps. Statt einzeln in Photoshop, Illustrator und Premiere zu arbeiten, sagst du dem KI-Assistenten einfach: "Erstelle mir komplette Social-Media-Assets für Instagram, TikTok und LinkedIn."

Der Assistent entscheidet dann selbstständig, welche App er für welchen Schritt braucht. Er schneidet Bilder in Photoshop zu, optimiert Farben in Illustrator und passt Videos in Premiere an — alles automatisch in einer Kette.

Besonders stark sind die "Skills": Mehrstufige Routinen, die komplette Workflow-Ketten abarbeiten. Ein einziger Befehl erstellt dir alle Formate, optimiert Dateigrößen und passt alles für verschiedene Plattformen an.

Adobe öffnet sich auch für externe KI-Modelle — das chinesische Videosystem Kling 3.0, Google-Tools und andere werden integriert. Ein strategischer Wandel, da Adobe bisher nur auf eigene Modelle setzte.

Teste es jetzt: Falls du Creative Cloud abonniert hast, kommt der Firefly-Assistant in den nächsten Wochen als Beta. Probiere einen komplexen Auftrag wie "Erstelle mir aus diesem Foto ein komplettes Brand-Paket für Social Media."

So verdient OpenAI 100 Millionen mit ChatGPT-Werbung

In nur zwei Monaten hat OpenAI durch Werbeanzeigen in ChatGPT wiederkehrende Jahreseinnahmen von 100 Millionen Dollar erzielt. Das Ziel: 2,5 Milliarden bis Ende 2026, 100 Milliarden bis 2030.

Die Realität sieht aber anders aus. SEO-Experte Glenn Gabe berichtet: Bei nahezu jedem Prompt werden Anzeigen ausgespielt — völlig unabhängig vom Thema. Tech-Redakteurin Emily Forlini sagt, die Anzeigen seien unpassend und würden fast den gesamten sichtbaren Bereich einnehmen.

Noch schlimmer für Werbetreibende: Führungskräfte von Werbeagenturen berichten, sie könnten keine messbaren Geschäftsergebnisse durch ChatGPT-Werbung nachweisen.

OpenAI plant trotzdem eine "Push-Option" — damit Anzeigen noch häufiger in Gesprächen auftauchen. Das Risiko: Nutzer verlieren das Vertrauen in ChatGPT als neutrales Werkzeug.


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Anthropics Geheim-KI ist zu gefährlich für uns

Anthropic hat mit "Mythos" ein KI-Modell entwickelt, das so gefährlich ist, dass es nicht öffentlich verfügbar wird. Stattdessen bekommen nur ausgewählte Sicherheitsfirmen Zugang — im Rahmen von "Project Glasswing".

Warum so gefährlich? Mythos hat bereits tausende Zero-Day-Lücken in allen großen Betriebssystemen und Browsern gefunden. Das Modell kann nicht nur Schwachstellen identifizieren, sondern auch funktionierende Exploits dafür entwickeln.

Beispiele: Eine 27 Jahre alte Lücke in OpenBSD, die Angreifer nutzen könnten, um Geräte aus der Ferne zum Absturz zu bringen. Eine 16 Jahre alte FFmpeg-Lücke, die bei 5 Millionen automatischen Scans nie entdeckt wurde.

Amazon, Apple, Google, Microsoft und 40 weitere Organisationen bekommen Zugang, um kritische Systeme abzusichern — bevor andere KI-Modelle zu Mythos' Fähigkeiten aufholen.

Meta startet "Superintelligenz-Labor" mit Muse Spark

Meta gründet die "Meta Superintelligence Labs" und startet mit dem ersten Modell "Muse Spark". Es ist nativ multimodal, kann Tools verwenden und mehrere KI-Agenten orchestrieren.

Das Besondere: Muse Spark soll der "erste Schritt auf der Skalierungsleiter zur persönlichen Superintelligenz" sein. Meta investiert massiv in neue Infrastruktur, inklusive des neuen Hyperion-Rechenzentrums.

Während andere KI-Firmen bestehende Modelle verbessern, baut Meta sein KI-System von Grund auf neu. Ein klares Signal: Der Kampf um die KI-Vorherrschaft geht in die nächste Runde.

To-Do der Woche: Teste den neuen Adobe Firefly-Assistant, sobald er in deiner Creative Cloud verfügbar ist. Versuche einen komplexen Multi-App-Workflow mit einem einzigen Prompt.

Bis nächsten Freitag, Alex

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