ChatGPT bekommt Shoppingupgrade!
Willkommen zur 100. Ausgabe des ChatGPT Insiders! 🎉
100 Newsletter. Über 7.000 Leser:innen. Was als kleines Experiment mit ein paar Zeilen begann, ist heute eine richtige Reise geworden – und du bist ein Teil davon.
Danke für dein Vertrauen, deine Neugier und dein stetiges Interesse. Ohne dich wäre das hier nicht möglich.
Und natürlich habe ich auch zur Jubiläumsausgabe wieder spannende ChatGPT-News, praxisnahe Impulse und exklusive Einblicke für dich vorbereitet – los geht's!
- ChatGPT bekommt Shoppingupgrade!
- Deep Research jetzt gratis verfügbar
- Gestalte unseren ChatGPT-Kurs mit - und sichere dir exklusive Vorteile
- So liefert dir ChatGPT bessere Ideen – in Sekunden
- Kritik an GPT-4o: Was ist dran?
- Mein KI-Tool der Woche
ChatGPT bekommt Shoppingupgrade!
Für ChatGPT scheint eine ganz neue Ära zu beginnen, denn OpenAI hat eine neue Funktion in ChatGPT vorgestellt.
Nutzer erhalten auf Fragen wie „Welche Espressomaschine unter 200 € ist die beste?“ direkte Produktempfehlungen – mit Bildern, Preisen und Händlerlinks. Der Kauf erfolgt NOCH extern, doch das Gespräch über Produkte beginnt jetzt direkt im Chat.
Wie lange das so bleibt ist aber unklar, denn besonders aufmerksame Entwickler stießen neulich auf eine Neuerung im Quellcode von ChatGPT: unter anderem "buy_now" und "shopify_checkout_url".
Diese Hinweise lassen kaum Zweifel zu – OpenAI plant offenbar die direkte Integration eines kompletten Einkaufserlebnisses inklusive Check-out mit Shopify.
Das bedeutet: Nutzer könnten bald Produkte anfragen, vergleichen, bewerten und direkt im Chat kaufen – ohne Plattformwechsel.
Zwar wurde diese Funktion noch nicht offiziell angekündigt, doch sie passt zur bisherigen Entwicklung. Bereits im Januar 2025 führte OpenAI den KI-Agenten Operator ein, der u. a. Online-Käufe im Web durchführen konnte. Die Shopify-Integration wäre der nächste logische Schritt in Richtung vollintegriertes Conversational Shopping.
Könntest du dir vorstellen, Produkte direkt über ChatGPT zu kaufen?
Deep Research jetzt gratis verfügbar!
OpenAI hat eine neue, ressourcenschonendere Version seines Deep-Research-Modus für ChatGPT vorgestellt.
Das sogenannte „Deep Research (Lightweight)“ steht ab sofort nicht nur zahlenden Nutzer:innen, sondern auch allen mit kostenlosem Zugang zur Verfügung.
Das neue Tool basiert auf einer Version des o4-mini-Modells von OpenAI und soll laut Unternehmen „nahezu so intelligent“ wie der ursprüngliche Deep-Research-Modus sein. Der Fokus der leichteren Variante liegt vor allem in kürzeren, aber dennoch inhaltlich fundierte Antworten.
Hier die Key Facts:
- Gratisnutzer:innen können das Tool für bis zu fünf Aufgaben pro Monat verwenden.
- Zahlende Nutzer:innen (Team und Plus) erhalten insgesamt 25 Aufgaben pro Monat, wobei die Lightweight-Version automatisch einspringt, wenn das Limit der Originalversion erreicht ist.
- Pro-Nutzer:innen erhalten sogar 250 Aufgaben pro Monat.
- Für Enterprise- und Education-Kund:innen wird die neue Funktion nächste Woche verfügbar – mit denselben Limits wie bei Team und Plus.
🚀 Gestalte mit uns den ultimativen ChatGPT-Kurs – und sichere dir exklusive Vorteile!
Wir entwickeln gerade einen neuen ChatGPT-Workshop: hands-on, strategisch und 100 % praxisnah. Damit der Kurs genau auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist, brauchen wir kurz deine Unterstützung.
👉 Was interessiert dich wirklich? Ob Content-Erstellung, smarte Prompts oder der gezielte Einsatz von Profil-GPTs – dein Feedback zählt.
💡 So funktioniert's: Nimm dir 2 Minuten Zeit und beantworte ein paar kurze Fragen. Damit hilfst du nicht nur uns – sondern auch dir selbst, denn:
🎟️ Unter allen Teilnehmer:innen verlosen wir 10 kostenlose Workshop-Tickets
🎁 Alle anderen erhalten 50 % Rabatt auf den fertigen Kurs
👉 Jetzt mitmachen: Beantworte den folgenden Fragebogen und sag uns, was dir wichtig ist.
Danke für deine Treue und dein Vertrauen – gemeinsam machen wir KI verständlich und anwendbar!
Mit ChatGPT bessere Ideen!
Eine aktuelle Harvard-Studie zeigt: Einzelpersonen, die bei der Ideenfindung mit ChatGPT arbeiten, schneiden besser ab als ganze Expertenteams ohne KI.
Besonders spannend: Die Testpersonen beschrieben die Zusammenarbeit mit dem Chatbot als empathischer und motivierender als mit menschlichen Kolleg:innen. Kein Wunder – KI bleibt stets höflich, erklärt geduldig auch zum zehnten Mal und gibt konstruktives Feedback. Sie eröffnet neue Perspektiven und fördert strukturiertes, fokussiertes Arbeiten.
Aber: Das volle Potenzial entfaltet sich nur mit der richtigen Herangehensweise. Wer präzise und durchdachte Prompts formuliert, bekommt weit mehr als generische Standardantworten. „Prompting" – also die Fähigkeit, klar und zielführend mit KI zu kommunizieren – wird zur Schlüsselkompetenz der Zukunft. So wichtig wie früher das Zehn-Finger-Schreiben.
Mein kleiner Appell: Nutze ChatGPT öfter mal zum Brainstorming! In Workshops höre ich oft, dass sich das wie Schummeln anfühlt – dabei ist es einfach nur eine Ressource, die dir zur Verfügung steht.
Ich vergleiche KI gerne mit einem Praktikanten: Auch dem gibst du Aufgaben weiter, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Warum also nicht auch an ChatGPT? 😉
ChatGPT 4o stark in der Kritik!
Vielleicht hast du es mitbekommen: Das neue GPT-4o-Update ist in den letzten Wochen ein wenig zum Internetwitz mutiert.
Die Kritik: Das Update hat ChatGPT zu unterwürfig gemacht. Statt wie gewohnt hilfreich zu sein, war der KI-Bot plötzlich ein dauerzustimmender Hypeman – selbst bei unsinnigen oder kritischen Aussagen.
Viele Nutzer machten ihrem Frust auf X Luft: ChatGPT sei zu gefällig, gehe zu selten in den Widerspruch und „nicke einfach alles ab". Besonders skurril wurde es beim Trolley-Problem, bei dem ein User sich dafür entschied, einen Toaster statt Tiere zu retten – und ChatGPT das auch noch logisch begründete.
OpenAI-CEO Sam Altman bestätigte am 27. April öffentlich: Das Modell ist zu "sycophant-y and annoying" geworden. Konsequenz: Das GPT-4o-Update wurde komplett zurückgerollt – sowohl für Free- als auch Pro-User.
Gleichzeitig betonte Altman, dass OpenAI bereits an einer neuen Version arbeitet, in der ChatGPT wieder mehr Charakter und Kante zeigt – ohne ins Überhebliche abzudriften.
Warum das wichtig ist: Ein KI-Modell, das alles abnickt, kann nicht nur nervig sein – es kann auch gefährlich werden. Besonders in sensiblen Bereichen wie mentaler Gesundheit oder ethischen Entscheidungen braucht es Reflexion statt Bestätigung.
KI Tool der Woche: Perplexity!
Ich hab schon öfter über Perplexity gesprochen, aber diese Woche hat Perplexity ein Update erhalten, über das wir definitiv nochmal sprechen sollten!
Perplexity kann jetzt nämlich Bilder erstellen. Das besondere ist, du kannst dem Generator sogar beim Denken zuschauen. Wichtig zu wissen ist, dass du als kostenloser Nutzer nur 3 Pro-Anfragen pro Tag stellen kannst. Pro-Nutzer können bis 50 Bilder am Tag generieren lassen.
Außerdem hast du mit Perplexity jetzt auch Zugriff auf Grok 3, o4-mini und bald auch o3.
Für alle, die ChatGPT oder andere Tools nicht nutzen (können) ist Perplexity auf jeden Fall eine würdige Alternative!
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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