KI spaltet Arbeitswelt - Chance oder Risiko?
Hallo und herzlich willkommen zur 101. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Wenn du mir auf Instagram folgst, hast du es vielleicht schon gesehen: Diese Woche grüße ich dich nicht aus München, sondern direkt aus Fidschi! 🌴
Ich nehme hier am Life and Wealth Mastery Event von Tony Robbins teil. Meine wichtigsten Learnings und Aha-Momente teile ich in den nächsten Tagen auf Instagram – schau also gern in meine Stories, wenn du mit dabei sein willst!
Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:
- Kündigungen wegen KI - Der neue Arbeitsplatztrend macht Sorgen
- OpenAI bleibt doch gemeinnützig?
- So beliebt ist ChatGPT!
- Beindruckende News von Runway
- Mein KI-Tool der Woche
Kündigungen wegen KI - Der neue Arbeitsplatztrend macht Sorgen
Immer mehr Unternehmen setzen auf künstliche Intelligenz, um Kosten zu senken und Prozesse zu beschleunigen. Doch was nach Effizienz klingt, hat für viele Mitarbeitende gravierende Folgen: Jobs werden gestrichen – und durch KI-Systeme ersetzt.
Große Namen wie Klarna, UPS, Duolingo, Intuit und Cisco haben in den letzten Monaten tausende Stellen abgebaut und Aufgaben automatisiert, die zuvor von Menschen übernommen wurden.
💬 Ich bin ein großer Fan von KI – vor allem, wenn sie sinnvoll eingesetzt wird. Richtig genutzt, kann sie Arbeitsprozesse vereinfachen, kreative Ideen fördern und unseren Alltag deutlich effizienter gestalten.
Doch für mich sollte KI ein Werkzeug zur Unterstützung sein – nicht zum Ersatz von Mitarbeitenden. Der Mensch gehört ins Zentrum der Arbeitswelt – mit Technologie als Partner, nicht als Konkurrent.
Besonders deutlich wird das aktuell am Beispiel von Duolingo. Der CEO verkündete kürzlich eine klare „AI-first"-Strategie. In diesem Zuge wurden Verträge mit rund 10 % der externen Mitarbeitenden gekündigt – betroffen sind vor allem Übersetzer:innen und Content-Ersteller:innen.
Die Reaktionen im Netz? Deutlich. Duolingo, bisher gefeiert für seinen humorvollen und authentischen Markenauftritt, sieht sich nun einem massiven Shitstorm gegenüber. Die Kommentarspalten sind voll mit Kritik und Boykottaufrufen – ein klares Zeichen dafür, dass viele Nutzer:innen diesen Weg kritisch sehen.
OpenAI bleibt doch gemeinnützig?
Tatsächlich scheint es so, denn OpenAI hat überraschend seine Pläne verworfen, ein rein kommerzielles Unternehmen zu werden. Laut CEO Sam Altman fiel die Entscheidung nach Gesprächen mit zivilgesellschaftlichen Gruppen und US-Behörden.
Stattdessen wird der gewinnorientierte Teil des Unternehmens in eine Public Benefit Corporation (PBC) umgewandelt – ein Modell, das auch Anthropic und xAI nutzen. Altman nennt dies einen Kompromiss, der Investoren weiterhin zum Investieren motiviere.
Auslöser war u.a. Kritik und eine Klage von Elon Musk, der OpenAI vorwarf, von seiner gemeinnützigen Mission abzuweichen.
Kürzlich erhielt OpenAI eine Finanzierungszusage von SoftBank über 40 Milliarden Dollar, wovon die Hälfte an die ursprünglich geplante Kommerzialisierung geknüpft war. Ob die PBC-Umwandlung für die Auszahlung ausreicht, ist noch unklar.
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So beliebt ist ChatGPT!
Laut aktuellen Daten von SimilarWeb hatte ChatGPT im April 2025 mehr Website-Aufrufe als X (ehemals Twitter). In den letzten 28 Tagen des Monats verzeichnete ChatGPT 4,786 Milliarden Besuche, während X auf 4,028 Milliarden kam.
Dieser Anstieg zeigt, wie stark das Interesse an KI-basierten Tools derzeit wächst – insbesondere im Vergleich zu klassischen sozialen Netzwerken. ChatGPT wird zunehmend nicht nur als Technikspielerei, sondern als echtes Arbeits- und Recherchetool genutzt.
Die Entwicklung wirft auch Fragen auf: Verschiebt sich die digitale Aufmerksamkeit vom sozialen Austausch hin zu produktiveren Anwendungen? Und was bedeutet das langfristig für Plattformen wie X?
Viele Social-Media-Plattformen scheinen diese Veränderung bereits erkannt zu haben – und reagieren mit der Integration eigener KI-Features: automatische Captions, kreative Tools für Content Creation oder personalisierte Vorschläge.
Beindruckende News von Runway
Nicht ganz ChatGPT, aber das wollte ich dir nicht vorenthalten.
Die KI Runway hat vor einigen Tagen eine neue Generation vorgestellt und die ist wiklich beeindruckend, denn sie schafft etwas, womit viele KIs derzeit noch Probleme haben: Charakter Konsistenz.
In einem Video zeigen sie sehr beeindruckende Szenen, die nur erahnen lassen, wo sich die Zukunft hinbewegt.
KI Tool der Woche: Ideogram!
Jetzt denkt sich der ein oder andere bestimmt "Hm Alex, das gab es aber schon mal" und damit hätte die Person auch recht, aber Ideogram hat ein Update bekommen, über das wir definitiv sprechen müssen.
Das kann die neue Version:
- realistischere Bildgenerierung
- mehr Stilvielfalt
- genauere Umsetzung von Prompts
- größere visuelle Bandbreite
Außerdem lassen sich mit dem Update jetzt auch hochgeladene und generierte Bilder direkt im Ideogram Canvas bearbeiten – durch Funktionen wie Magic Fill und Extend 3.0. Besonders praktisch ist das neue Prompt-Format
„Links ist ... Rechts ist ...", mit dem sich schnell Motive wie Anzeigen, Poster oder Produktbilder im gewünschten Look erstellen lassen.
Ich kann auf jeden Fall empfehlen, der neuen Version mal einen Besuch abzustatten.
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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