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Darum ist der Wendepunkte von KI erreicht!

Ausgabe vom 13.06.2025 · von Alex Khan und Team

106. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

In dieser kurzen Woche ging es für mich für einen Social Media Workshop in Richtung Allgäu. Da haben wir mit Lexa Pferdefutter über guten Content, spannende Hooks und auch KI gesprochen.

Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:

  • Sam Altman: Wendepunkte von KI ist erreicht!
  • OpenAI verdoppelt Jahresumsatz
  • Chat Schmankerl der Woche
  • OpenAI Mitgründer: Ob du willst oder nicht, KI wird dein Leben stark beeinflussen
  • Zwei ChatGPT Updates!
  • Mein KI-Tool der Woche

Sam Altman: Wendepunkte von KI ist erreicht!

In einem aktuellen Artikel reflektiert OpenAI-CEO Sam Altman über den Stand und die Perspektiven rund um Künstliche Intelligenz insbesondere in Bezug auf Superintelligenz und gesellschaftlichen Wandel.

Altman beschreibt, dass wir den „Event Horizon" überschritten haben – den Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. Systeme wie GPT-4 und GPT-4o seien bereits in der Lage, in bestimmten Bereichen klüger als Menschen zu agieren und deren Produktivität signifikant zu steigern. Damit sei die schwierigste Phase, die grundlegenden wissenschaftlichen Durchbrüche, bereits geschafft.

Laut Altman werden wir 2025 erste echte KI-Agenten sehen, 2026 möglicherweise Systeme mit eigenständiger Erkenntnisfähigkeit und ab 2027 könnten Roboter reale Aufgaben übernehmen.

Kreativität und Softwareentwicklung werden sich massiv verändern, bleiben aber ein menschliches Betätigungsfeld – besonders für jene, die KI als Werkzeug einsetzen.

Altman spricht vor allem von sich selbst verstärkenden Schleifen: KI hilft bei der Entwicklung besserer KI, der wirtschaftliche Wert beschleunigt den Infrastrukturaufbau, und langfristig könnten Roboter sogar eigene Nachfolger bauen. Damit könnten Fortschritte exponentiell zunehmen, und Intelligenz könnte künftig so skalierbar werden wie Strom.

Trotz des Potenzials mahnt Altman zur Verantwortung: Die Sicherheit von KI und eine breite gesellschaftliche Debatte über „kollektive Ausrichtung" seien unerlässlich. Superintelligenz solle nicht in den Händen weniger konzentriert sein – sie müsse kostengünstig, sicher und für alle zugänglich sein.

Der Artikel ist weniger eine konkrete Roadmap als ein philosophischer und technischer Ausblick auf eine Zukunft, die sich schnell und tiefgreifend wandeln wird. Vieles ist spekulativ, aber der Kern ist klar: Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Ära – mit enormem Potenzial und ebenso großen Fragen.

OpenAI verdoppelt Jahresumsatz

OpenAI hat bekannt gegeben, dass der annualisierte Umsatz im Juni auf beeindruckende 10 Milliarden US-Dollar gestiegen ist – fast eine Verdopplung seit Dezember 2024 (5,5 Mrd. USD). Damit ist das Unternehmen auf einem klaren Kurs, sein ambitioniertes Jahresziel von 12,7 Milliarden USD für 2025 zu erreichen.

Spannend: Diese Zahl enthält nicht die Lizenzumsätze durch Microsoft oder große Einmaldeals – das bedeutet: Das Wachstum kommt hauptsächlich aus wiederkehrenden Nutzerumsätzen durch Angebote wie ChatGPT Plus und Enterprise-Lösungen.

Trotz eines Verlusts von rund 5 Milliarden USD im Vorjahr, ist OpenAI seinen Konkurrenten übrigens weit voraus. Anthropic beispielsweise verzeichnet derzeit einen Jahresumsatz von rund 3 Milliarden USD.

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Chat Schmankerl der Woche

Du hast es sicher mitbekommen: Dienstagnachmittag war ChatGPT weltweit down und ich wette, das hat nicht nur mich ein wenig irritiert. Mittlerweile funktioniert zum Glück alles wieder, aber ich dachte, das wäre perfekt für mein ChatGPT Schmankerl der Woche:

Erkennst du dich wieder?

OpenAI Mitgründer: Ob du willst oder nicht, KI wird dein Leben stark beeinflussen

Nicht nur Sam Altman hat sich diese Woche zur Zukunft von KI geäußert, sondern auch Mitgründer Ilya Sutskever sprach bei der Verleihung seines Ehrendoktors an der University of Toronto über die tiefgreifenden Folgen von Künstlicher Intelligenz – und richtete einen klaren Appell: Akzeptiert die Zukunft mit Superintelligenz.

Wir leben in der ungewöhnlichsten Zeit überhaupt", so Sutskever.

Seine Rede war weniger wissenschaftlich als philosophisch – gestützt auf die Überzeugung, dass das menschliche Gehirn ein biologischer Computer sei und seine Fähigkeiten somit auch digital nachbildbar sind.

Seine Kernbotschaften:

  • KI verändert schon heute Studium & Arbeitswelt – die größeren Veränderungen stehen jedoch noch bevor.
  • Superintelligenz ist unausweichlich: In 3, 5 oder 10 Jahren könnte KI Aufgaben übernehmen, die bislang nur Menschen vorbehalten waren.
  • Die entscheidende Frage sei nicht ob, sondern wofür wir sie nutzen: Mehr Forschung? Schnellere Innovation? Globale Automatisierung?

„Ob du willst oder nicht, KI wird dein Leben stark beeinflussen."

Nach seinem überraschenden Ausstieg bei OpenAI im Mai 2024 gründete Sutskever das Start-up Safe Superintelligence (SSI).

Ziel: die sichere Entwicklung von Superintelligenz. Zwar ist noch wenig über konkrete Projekte bekannt, doch der Unternehmenswert liegt laut Schätzungen bereits bei über 30 Milliarden US-Dollar – ohne Produkt oder Umsatz.

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Zwei ChatGPT Updates!

Diese Woche gab es nicht nur ein ChatGPT Update, sondern direkt zwei:

  • Der Voice Modus wurde verbessert

Die Stimmen klingen jetzt natürlicher, mit realistischerem Sprechfluss, feinerer Intonation und emotionalem Ausdruck – etwa bei Empathie oder Sarkasmus. Außerdem kann ChatGPT nun Gespräche in Echtzeit übersetzen, solange man es nicht stoppt oder die Sprache wechselt. Die Funktion steht allen zahlenden Nutzer:innen zur Verfügung. Kleine Tonfehler und gelegentliche Störungen wie ungewollte Geräusche können laut OpenAI weiterhin auftreten.

  • Selbst gelöschte ChatGPT Chats werden jetzt gespeichert

Ein US-Gericht hat OpenAI verpflichtet, Chat-Verläufe von Nutzer:innen dauerhaft zu speichern – selbst wenn diese manuell gelöscht wurden. Hintergrund ist eine Urheberrechtsklage, unter anderem von der New York Times, die ChatGPT vorwirft, urheberrechtlich geschützte Inhalte fast wortgleich wiederzugeben. Um mögliche Beweise für solche Fälle zu sichern, dürfen gelöschte Chats nicht mehr gelöscht werden.

Ausgenommen sind nur Kund:innen mit ChatGPT Enterprise, ChatGPT Edu oder ZDR-Vertrag. Die gespeicherten Daten sollen laut OpenAI sicher verwahrt und nur unter strengen Auflagen von einem kleinen internen Team eingesehen werden.

Besonders brisant: Diese Pflicht zur unbegrenzten Datenspeicherung widerspricht Grundprinzipien der DSGVO. OpenAI will gegen die Anordnung juristisch vorgehen – doch bis dahin gilt: Gelöscht heißt nicht mehr gelöscht.

OpenAI Kündigungsdrama wird verfilmt

Kannst du dich noch an das Drama Ende 2023 erinnern? Sam Altman wurde vom Aufsichtsrat von OpenAI als CEO abgesetzt und löste damit einen echten Aufstand im Unternehmen aus. Die Gründe sind bis heute nicht ganz klar, obwohl die Gerüchteküche natürlich noch immer brodelt.

Warum das noch relevant ist? Amazon will die Geschichte jetzt tatsächlich unter dem Titel Artificial verfilmen. Die Regie soll Luca Guadagnino übernehmen, der zuletzt die Filme Challengers und Queer gedreht hat. Als Besetzung für Sam Altman wird der Spider-Man-Darsteller Andrew Garfield gehandelt, für Monica Barbaro als Mira Murati und für Yura Borisov als Ilya Sutskever.

Die Produktion und der Dreh könnten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Vielleicht bringt das ja ein bisschen Licht ins Dunkle.

KI Tool der Woche: Google Gemini

Diese Woche wollte ich mal mit dir über Google Gemini sprechen, denn da gab es in letzter Zeit einige interessante Updates und für alle, die viel mit Google arbeiten, ist das definitiv wissenswert.

Google hat mit Gemini eine vielseitige KI-Plattform entwickelt, die mittlerweile in verschiedenen Anwendungen wie Chrome, der mobilen Gemini App oder in Gemini Canvas integriert ist.

Besonders spannend sind die jüngsten Updates: Mit Canvas lassen sich jetzt per Texteingabe interaktive Inhalte wie Webseiten, Quizzes oder einfache Apps erstellen – inklusive automatischem Debugging und speicherbaren Prototypen.

Wer sich auf Prüfungen vorbereiten will, kann sich von Gemini individuelle Übungsfragen generieren lassen – entweder auf Basis eigener Notizen oder zu frei gewählten Themen.

Auch Deep Research wurde erweitert: Eigene Dateien können hochgeladen und in interaktive Canvas-Inhalte umgewandelt werden.

Studierende in ausgewählten Ländern erhalten außerdem bis Juli 2026 kostenlosen Zugriff auf Pro-Funktionen.

In der aktuellen Vorschauversion von Gemini 2.5 Pro zeigt sich außerdem, wie leistungsfähig das Modell inzwischen ist – mit deutlich besseren Werten auf Benchmarks und einer verbesserten Formatierung von Antworten. Wer will, kann die neue Version schon jetzt in der Gemini App, in Google AI Studio oder über Vertex AI testen.

Quelle

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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