Tritt OpenAI jetzt in die US Army ein? 🫡
107. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Diese Woche stand etwas ganz Tolles an, und zwar unser Attractive Media Teamevent! Für uns ging es in eine Kochschule, wo wir komplett ohne KI zusammen ein sehr leckeres 3-Gänge-Menü gezaubert haben.
Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:
- Zwei ChatGPT Updates für dich!
- So viel Strom verbrauchen die Deutschen mit ChatGPT!
- Chat Schmankerl der Woche
- ChatGPT verliert im Schach!
- OpenAI CPO tritt US Army bei
- Mein KI-Tool der Woche
Zwei ChatGPT Updates für dich!
Momentan kann man OpenAI definitiv nicht vorwerfen auf der faulen Haut zu liegen, denn neben ChatGPT o3 pro (reden wir später drüber) gibt es noch zwei andere Updates:
- ChatGPT kann jetzt per WhatsApp Bilder erstellen
Wenn du also unterwegs mal ganz dringend ein Bild benötigst, kannst du einfach ChatGPT per WhatsApp danach fragen.
- Downloads in Canvas ermöglicht!
Du kannst jetzt alles, was du in einem Canvas erstellst, auch direkt als PDF oder Doc herunterladen und musst ChatGPT nicht mehr bitten es für dich umzuwandeln!
So viel Strom verbrauchen die Deutschen mit ChatGPT!
Laut einer aktuellen Analyse verursacht allein die gesammelte tägliche Nutzung von ChatGPT durch alle Deutschen so viel Stromverbrauch, dass man damit 48 Haushalte ein ganzes Jahr lang versorgen könnte.
Zum Vergleich: Schon 26 ChatGPT-Anfragen entsprechen dem Energieverbrauch von drei Minuten Mikrowellenbetrieb.
Besonders spannend: Eine einzelne ChatGPT-Nutzung benötigt zehnmal mehr Strom als eine Google-Suche.
Angesichts des rasanten Wachstums der KI-Nutzung – allein 2025 werden rund 65 Millionen neue Nutzer weltweit erwartet – mahnen viele zu einem bewussteren Umgang mit KI-Tools.
Denn was wie eine harmlose Frage an einen Chatbot wirkt, treibt in Wahrheit riesige Rechenzentren an – viele davon noch mit fossiler Energie betrieben.
Und von Sam Altman haben wir ja auch gelernt, dass man dem Chatbot nicht für jede Antwort danken muss! 😂
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Chat Schmankerl der Woche
Inspiriert von den ganzen Updates in der letzten Zeit habe ich ChatGPT gefragt, was er gerne an sich selbst verändern würde und warum. Die Antwort darauf ist auf jeden Fall sehr selbstkritisch und irgendwie ein bisschen traurig:
Ich habe ChatGPT jedenfalls noch nie als Toaster mit Wi-Fi betrachtet. 😂💕
ChatGPT verliert im Schach!
In letzter Zeit hört man ja immer nur, dass ChatGPT alles in jeglicher Hinsicht übertrifft, aber in einem skurrilen, aber aufschlussreichen Experiment trat OpenAIs ChatGPT gegen ein emuliertes Schachspiel auf dem Atari 2600 (1977) an – und verlor.
Trotz seiner beeindruckenden Sprachfähigkeiten hatte ChatGPT Probleme, Spielfiguren visuell zu interpretieren und traf spielentscheidende Fehlzüge.
Programmiert wurde das Experiment von Robert Jr. Caruso – inspiriert durch eine Idee von ChatGPT selbst. Doch selbst nach Anpassung der Darstellung konnte die KI keine Besserung erzielen.
Was zeigt das?
KI ist mächtig, aber nicht allmächtig. Besonders bei der Kombination aus visueller Interpretation und Regelverständnis hat ChatGPT klare Schwächen. Als Sprachmodell fehlt ihm schlichtweg das „visuelle Verständnis", das für Schach auf dieser Plattform notwendig wäre.
Fazit: Die Grenzen heutiger KI liegen oft nicht im Rechnen, sondern im Verstehen. Ein spannender Reminder, dass KI-Entwicklung noch viele Etappen vor sich hat – gerade, wenn es um kognitive Multitasking-Fähigkeiten geht.
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OpenAI CPO tritt US Army bei
In einem überraschenden Schritt holt sich die US-Army Unterstützung direkt aus dem Silicon Valley: Führungskräfte von Meta, OpenAI und Palantir treten als Oberstleutnants in die neu gegründete „Executive Innovation Corps" der Army Reserve ein. Mit dabei sind unter anderem:
- Andrew Bosworth (CTO, Meta)
- Kevin Weil (CPO, OpenAI)
- Shyam Sankar (CTO, Palantir)
- Bob McGrew (Ex-OpenAI, jetzt Thinking Machines Lab)
Diese Einheit – Detachment 201 – soll als Brücke zwischen kommerzieller Tech-Innovation und militärischem Fortschritt dienen. Ziel ist es, hochkarätiges Technologie-Know-how aus der Privatwirtschaft für militärische Innovationsprojekte zu nutzen.
Die neuen Tech-Offiziere arbeiten Teilzeit an strategischen Projekten, die der Effizienzsteigerung und Modernisierung der Streitkräfte dienen – ohne ihre zivilen Karrieren aufzugeben. Der Vorstoß ist Teil der Army Transformation Initiative, bei der veraltete Systeme aussortiert und auf „Dual-Use"-Technologien gesetzt wird.
Spannend für die Zukunft: Die US Army signalisiert klar, dass sich technologische Führungsrollen künftig nicht nur in Konferenzräumen, sondern auch im Dienstanzug abspielen könnten.
KI Tool der Woche: ChatGPT o3 pro!
Mein Tool der Woche ist natürlich ChatGPT o3 pro!
OpenAI hat das neue o3-Pro-Modell für ChatGPT-Plus- und API-Nutzer freigegeben. Es baut auf dem Vorgänger o1-Pro auf und setzt Zuverlässigkeit vor Geschwindigkeit – ideal für komplexe Aufgaben wie wissenschaftliche Analysen, Mathematik und Programmierung.
Was o3-Pro besonders macht:
- Optimiert für Genauigkeit: 90 % Trefferquote bei AIME-Mathewettbewerben (vs. 80 % bei o1-Pro/o3-Medium).
- Top bei Programmieraufgaben: 2.301 Punkte in Codeforces-Tests (vs. 1.423 bei o1-Pro).
- Werkzeugintegration inklusive: Web-Browsing, Dateianalyse, visuelle Inhalte, Python-Code, personalisierte Antworten.
- Mehr Rechenzeit nötig: OpenAI empfiehlt o3-Pro für Aufgaben, bei denen Qualität wichtiger ist als Schnelligkeit.
Derzeit gibt es noch keine Bildgenerierung und keine Canvas-Funktion – dafür sind weiterhin GPT-4o oder o4-Mini nötig. Außerdem haben Unternehmens- und Bildungskunden leider noch keinen Zugriff.
Und: Manchmal scheint o3 pro noch ein bisschen mit den eigenen Fähigkeiten überfordert zu sein und spuckt statt Ergebnissen Fehlermeldungen aus, aber ich bin mir sicher, dass es dafür bald eine Lösung gibt!
Hast du ChatGPT o3 pro schon ausprobiert und bist genauso begeistert wie ich? 😊
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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