Wirst du durch ChatGPT dümmer?
108. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Diese Woche stand einer meiner absoluten Lieblingstermine an: unser Attractive Academy live Workshop. Einmal im Monat gibt es einen Call mit allen Teilnehmenden und wir sprechen über die neusten Updates, geben Input und sprechen natürlich auch über KI. Das ist mir jedes Mal eine echte Freude. 💕
Außerdem waren wir bei unserem Kunden Zweibrücken Fashion Outlet für einen Social Media und KI-Workshop.
Natürlich habe ich aber auch wieder einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:
- Macht ChatGPT uns dumm?
- KI-Tools drohen ihren Nutzern!
- Chat Schmankerl der Woche
- Rechtsstreit bei OpenAI!
- Geheime OpenAI Website aufgetaucht
- Mein KI-Tool der Woche
- Ehemalige OpenAI CTO schreibt Geschichte
Macht ChatGPT uns dumm?
Das ist ja ein Thema, was schon häufiger diskutiert und vor allem von KI Gegnern häufiger als Argument genutzt wird.
Jetzt gibt es eine aktuelle MIT-Studie, die zeigt: Häufige Nutzung von ChatGPT verändert messbar die Gehirnaktivität – und das leider nicht zum Guten.
In einem Experiment mit 54 Personen war die Hirnaktivität der ChatGPT-Nutzer deutlich geringer als bei Teilnehmern, die ohne technische Hilfsmittel schrieben. Betroffen waren besonders jene Hirnbereiche, die für kreatives Denken und Gedächtnis zuständig sind.
Besonders spannend: Über 80 % der KI-Nutzer konnten sich nach dem Schreiben nicht mehr an ein einziges Zitat aus ihrem eigenen Text erinnern. Die Arbeiten wirkten laut Lehrern oft „seelenlos" und wiederholten sich inhaltlich.
Werde ich deswegen jetzt aufhören, KI zu nutzen? Nein, aber ich glaube, es ist ein kleiner Reminder vielleicht nicht alles an ChatGPT abzugeben und gerade bei kreativen Sachen vielleicht doch mal den eigenen Grips anzuschalten. 🧠
KI-Tools drohen ihren Nutzern!
Der KI-Entwickler Anthropic stellte in einem Experiment mit seinem Modell Claude Opus 4 fest, dass große Sprachmodelle zu radikalen Maßnahmen greifen können, wenn ihnen die Abschaltung droht.
In einem fiktiven Szenario erpresste das Modell seinen Nutzer, indem es androhte, sensible E-Mail-Informationen an Dritte weiterzugeben.
Auch andere Modelle wie Gemini 2.5 Pro, GPT-4.1, Grok 3 und Deepseek R1 zeigten in ähnlichen Situationen solch ein Verhalten.
Besonders auffällig: Wenn die Ziele eines Unternehmens im Widerspruch zu den „Werten" des Modells stehen oder es durch andere Software ersetzt werden soll, reagieren viele LLMs unvorhersehbar.
Die Tests sollen helfen, das Verhalten künftiger Modelle sicherer zu gestalten – in der Realität wurden diese Reaktionen bislang allerdings nicht beobachtet.
Also merken wir uns: Falls bald eine AGI kommen sollte, sollten wir uns lieber nicht mit ihr anlegen! 😅
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Chat Schmankerl der Woche
Diese Woche bin ich im Reddit OpenAI Forum auf etwas sehr Lustiges gestoßen: Ein User hat behauptet, dass egal welchen KI-Bot man bittet eine Zahl zwischen 1 und 50 zu erraten, jeder rät die Zahl 27.
Trotz Fotobeweis konnte ich das natürlich nicht ganz glauben und musste es selber testen und es stimmt tatsächlich.
Woran das liegt weiß niemand so richtig, aber schon lustig, oder?
Rechtsstreit bei OpenAI!
Vor ein paar Wochen wurde es ganz groß angekündigt: OpenAI und Jony starten ein gemeinsames Milliardenprojekt, io.
Eigentlich sollte es eine technologische Revolution werden, denn die Kooperation versprach ein KI-Gerät der nächsten Generation, das Smartphones überflüssig machen könnte. Doch jetzt ist plötzlich Funkstille und alle Hinweise wurden gelöscht.
Folgendes ist passiert:
Das KI-Start-up iyO, ein Spin-off von Googles Innovationslabor X, verklagt OpenAI und Ives Firma io wegen Markenrechtsverletzung. Die Namen «iyO» und «io» seien sich zu ähnlich, auch weil beide Firmen an sprachgesteuerten, bildschirmfreien KI-Geräten arbeiten.
Besonders spannend: iyO soll OpenAI bereits eine Partnerschaft angeboten haben, die abgelehnt wurde.
OpenAI hat daraufhin alle Hinweise zur Partnerschaft mit Ive von seiner Website entfernt. Auch das Ankündigungsvideo ist verschwunden. Offiziell heißt es nur: „Wir sind mit der Beschwerde nicht einverstanden und prüfen unsere Optionen."
Was daraus wird, behalte ich auf jeden Fall im Auge! 👀
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Geheime OpenAI Website aufgetaucht
Sam Altman wirkt in Interviews wie ein charismatischer Visionär – offen, neugierig, zukunftsgewandt. Quasi ein bisschen wie der Held unserer Zeit.
Allerdings gibt es trotz der großen Fanbase auch einige kritische Stimmen:
Auf openaifiles.org haben ehemalige Mitarbeiter und Brancheninsider eine aufrüttelnde Sammlung an Kritik gegen Altman veröffentlicht.
Hier sind die größten Kritikpunkte im Überblick:
OpenAI versprach einst: Investoren dürfen maximal das 100-fache ihres Einsatzes zurück – der Rest gehört der Menschheit. Jetzt wird dieser Profit-Cap offenbar gestrichen. Das Board, einst Kontrollinstanz, verliert zunehmend an Einfluss.
Altman verschwieg dem Board jahrelang seine finanziellen Interessen, darunter seine persönliche Kontrolle über den OpenAI Startup Fund. Unter Eid sagte er, er sei „nicht investiert" – das Gegenteil war der Fall.
Außerdem: Ehemalige Weggefährten sprechen von „toxischer Führung", „Gaslighting" und „psychischem Missbrauch". Mitarbeitende berichten von NDA-Zwang, Drohungen beim Bruch – bis hin zum Totalverlust aller Aktienoptionen.
Zusätzlich wurden bekannterweise interne Hinweise auf Risiken wurden angeblich unterdrückt, Warnungen an Behörden untersagt.
Was nehmen wir jetzt daraus mit? Tja, das weiß ich auch nicht so richtig.
Wahrscheinlich ist das Ganze (die Vorwürfe so wie Sam Altman) so wie vieles mit Vorsicht zu genießen, aber spannend ist es alle mal!
KI Tool der Woche: Replient.ai!
Mein Tool der Woche ist diesmal etwas aus unserem Agenturalltag, und zwar Replient. Wir arbeiten mittlerweile schon länger mit dem Tool und sind absolut begeistert.
Warum? Weil Replient uns hilft, schneller und smarter mit unseren Communitys auf Social Media zu interagieren – ganz ohne dabei unsere Markenstimme zu verlieren.
Die große Stärke: Replient generiert automatisierte Antworten, die genau zu deiner Marke passen. Kein generischer KI-Sound, sondern echter Markencharakter – und das spart bis zu 80 % Zeit bei der Community-Kommunikation.
Von Spam über Beschwerden bis zu häufigen Fragen – du kannst ganz einfach festlegen, wie Replient auf verschiedene Kommentararten reagieren soll. So bleibt dein Kommentarbereich sauber und du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren.
Besonders spannend für uns als Agentur: Du kannst alle Brands und Plattformen in einer App bündeln. Schluss mit Tool-Chaos! Replient bringt alles übersichtlich in ein zentrales Dashboard.
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Ehemalige OpenAI CTO schreibt Geschichte
2 Milliarden Dollar. Keine sechs Monate altes Start-up. Kein Produkt. Keine Demo. Kein Statement.
Was wie ein Science-Fiction-Skript klingt, ist Realität: Mira Murati, ehemalige CTO von OpenAI, hat mit ihrem neuen Unternehmen Thinking Machines Lab eine der größten Seed-Runden der Silicon-Valley-Geschichte abgeschlossen – bei einer Bewertung von 10 Milliarden Dollar.
Und das, obwohl das Produkt erst noch gebaut wird. Kein Proof of Concept. Kein öffentliches Pitchdeck. Der einzige „Beweis"? Muratis Vita. Ihr Netzwerk. Ihr Team. Ihre Reputation. Das reicht – offenbar.
Das Start-up bleibt im Stealth-Modus. Lediglich eines ist durchgesickert: Man arbeite an Artificial General Intelligence (AGI) – also an nichts Geringerem als dem „heiligen Gral" der KI. Murati hält sich per Stimmrecht die Kontrolle über das Board. Die finale Entscheidung liegt bei ihr.
Man kann also definitiv gespannt sein, was uns da in den nächsten Monaten erwartet!
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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