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KI Insider · Newsletter-Archiv

ChatGPT 5 ist da! Das musst du jetzt wissen

Ausgabe vom 08.08.2025 · von Alex Khan und Team

Willkommen zur 114. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche war wieder einiges los bei uns und ich bin immer noch beschäftigt mit einem neuen Projekt für unsere Attractive Academy, aber dabei dürfen die schönen Dinge natürlich nicht zu kurz kommen, deswegen gab es diese Woche einen Teamlunch bei uns. 💕

An dieser Stelle habe ich auch noch schlechte Neuigkeiten für dich:

Nächste Woche pausiert der ChatGPT Insider

Da ich bei Tony Robbins in West Palm Beach den ganzen Tag im Workshop bin, muss ich bei allem anderen leider etwas kürzertreten. Danach bin ich aber wieder da!

Natürlich habe ich aber diese Woche noch einige spannende ChatGPT Insights, die ich dir nicht vorenthalten will:

  • ChatGPT 5 ist da!
  • Wurden deine ChatGPT Chats geleaked?
  • ChatGPT erreicht neuen Meilenstein
  • So steht es um die KI-Talente!
  • ChatGPT Go – das Abo von OpenAI
  • ChatGPT-Schmankerl der Woche
  • Das ist das nächste Ziel von OpenAI
  • KI-Tool der Woche

ChatGPT 5 ist da!

Endlich ist ChatGPT 5 da!🎉

Mit GPT-5 stellt OpenAI sein bislang leistungsstärkstes KI-Modell vor, das ein echter Quantensprung in Sachen Intelligenz, Vielseitigkeit und Praxistauglichkeit.

Besonders beeindruckend sind die Fortschritte in der Programmierung: Mit nur einem Prompt entstehen komplette, ästhetisch ansprechende Websites, Apps oder Spiele – inklusive durchdachtem Design und reibungsloser Funktionalität.

Auch im kreativen Schreiben überzeugt GPT-5 mit mehr Ausdruckstiefe, natürlichem Stil und der Fähigkeit, selbst komplexe Textstrukturen gekonnt umzusetzen.

Im Gesundheitsbereich liefert das Modell präzisere, kontextbezogene Antworten, gibt proaktive Hinweise und unterstützt dabei, gut informierte Entscheidungen zu treffen.

Neben der gesteigerten Leistung punktet GPT-5 mit bis zu 80 % weniger Halluzinationen, klarerer Kommunikation und einem natürlicheren Gesprächsstil. Ein neues Sicherheitskonzept sorgt dafür, dass Antworten auch bei sensiblen Themen hilfreich, aber innerhalb klarer Grenzen bleiben. Zudem lassen sich erstmals voreingestellte „Persönlichkeiten" wählen, um den Chat-Stil an die eigenen Vorlieben anzupassen.

Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Einheitliches System mit automatischer Wahl zwischen schnellem Antworten und tiefem Reasoning
  • Bestleistung in Programmierung, Kreativschreiben, Mathematik, Gesundheit & Multimodalität
  • Bis zu 80 % weniger Halluzinationen und klarere, ehrlichere Antworten
  • Neues Sicherheitskonzept mit „Safe Completions" für sensible Themen
  • Individuelle Chat-Persönlichkeiten (Cynic, Robot, Listener, Nerd) als Preview
  • GPT-5 Pro für besonders komplexe, anspruchsvolle Aufgaben
  • Ab sofort verfügbar für Plus, Pro, Team & Free (Enterprise/Edu folgen)

Video zu GPT-5 ansehen

Wurden deine ChatGPT Chats geleaked?

Es ging wie ein Lauffeuer durch die Medien: Tausende Gespräche – darunter sehr persönliche Inhalte wie psychische Probleme oder familiäre Konflikte – sind derzeit über Google auffindbar.

Grund dafür ist eine kaum beachtete Option beim Teilen-Link: Wer das Häkchen bei „Suchmaschinen dürfen diesen Link erfassen" aktiviert, macht den gesamten Chat öffentlich sichtbar und die Inhalte werden von Google indexiert.

Obwohl OpenAI diese Funktion mittlerweile entfernt hat, bleiben viele Gespräche weiterhin öffentlich und über Google zugänglich.

Was du wissen solltest:

  • Ein einzelner Klick kann vertrauliche Inhalte öffentlich machen.
  • Besonders heikel: Viele Menschen nutzen ChatGPT für psychologische Themen oder auch sensible Kundendaten.
  • Bereits veröffentlichte Chats lassen sich nur schwer aus dem Netz entfernen.

Tipp: Teile am besten keine sensiblen Informationen über ChatGPT selbst dann nicht, wenn du glaubst, dass das Gespräch privat bleibt.

ChatGPT erreicht neuen Meilenstein

ChatGPT setzt seine Erfolgsreihe fort: Der KI-Bot steht kurz davor, die Marke von 700 Millionen wöchentlichen Nutzer:innen zu knacken – ein enormer Anstieg seit März (damals 500 Mio.).

Ein Wachstumstreiber: Die neue Bildgenerierungsfunktion auf GPT-4-Basis, die allein in den ersten Tagen über 700 Millionen Bilder generierte. Auch im B2B-Bereich boomt die Nutzung. Mittlerweile gibt es über 5 Mio. zahlende Geschäftskunden (im Juni noch 3 Mio.).

Laut Sensor Tower gehört ChatGPT nun zu den Top 3 der meistgenutzten Apps weltweit (nach Google & X), mit einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 16 Minuten täglich an 12 Tagen pro Monat.

Ich sags mal so: Da liege ich auf jeden Fall drüber. 😬

So steht es um die KI-Talente!

Neben all den neuen Funktionen und Updates stehen viele KI-Unternehmen vor einem großen Problem: dem Fachkräftemangel.

Die Tech-Branche erlebt einen drastischen Rückgang bei der Einstellung von Berufseinsteigern. Neue Absolventen machen nur noch 6–7 % der Neueinstellungen aus – ein Rückgang von über 50 % im Vergleich zu 2019.

Gründe: Budgetkürzungen, weniger Trainingsprogramme und der Vormarsch von KI. Viele Junior-Rollen werden mit Senior-Talenten besetzt (Stichwort Experience Paradox).

Während OpenAI und DeepMind mit Fluktuation kämpfen, glänzt Anthropic mit einer beeindruckenden Mitarbeiterbindung von 80 %. Schlüssel zum Erfolg: Fokus auf Eigenverantwortung, flache Hierarchien und eine Kultur, die unkonventionelle Denker anzieht.

Besonders stark: gezieltes Abwerben von Top-Talenten aus OpenAI, DeepMind und Big Tech.

Der Fachkräftemangel spiegelt sich auch in den Gehältern wider: OpenAI zahlt durchschnittlich 860k p.a., aber verliert viele Mitarbeiter an Anthropic die ein Einstiegsgehalt von 690k p.a. bieten.

ChatGPT Go – das Abo von OpenAI

OpenAI arbeitet offenbar an einem neuen Abo-Tarif namens ChatGPT Go, der preislich zwischen dem kostenlosen Zugang und dem 20-Dollar-Plus-Abo liegen soll. Vermutlich bei 10 bis 15 US-Dollar pro Monat.

Was bisher bekannt ist:

  • Erste Hinweise stammen aus Code-Schnipseln, die in der Web-App gefunden wurden.
  • ChatGPT Go soll keinen Zugriff auf GPT-4 bieten, dafür aber Vorteile wie schnellere Antworten und ein höheres Nutzungslimit im Vergleich zur Gratisversion.
  • Das neue Abo-Modell könnte sich an anderen „Go"-Versionen wie YouTube Go oder Android Go orientieren – also für User mit einfacherem Bedarf und kleinerem Budget.

OpenAI möchte damit offenbar preisbewusste Zielgruppen ansprechen und die Lücke zwischen den bisherigen Abos schließen.

Der Schritt kommt vermutlich auch als Reaktion auf den wachsenden Konkurrenzdruck durch Anbieter wie Google Gemini, Microsoft Copilot und Claude von Anthropic. Außerdem zeigen Nutzerumfragen, dass viele den aktuellen Plus-Tarif als zu teuer empfinden.

Ob und wann ChatGPT Go startet, ist noch nicht bestätigt, aber die Hinweise verdichten sich. Eine offizielle Ankündigung könnte gemeinsam mit der Vorstellung von GPT-5 erfolgen. Für OpenAI wäre es ein logischer Schritt, um die Monetarisierung breiter aufzustellen und neue Nutzergruppen zu gewinnen.

Würdest du für ein günstigeres ChatGPT Go-Abo up- oder downgraden?

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ChatGPT-Schmankerl der Woche

Vielleicht hast du es schon mitbekommen: Momentan gibt es wieder einen Sora-Social Media Trend. Dabei werden Überwachungskameravideos erstellt, bei denen ein Löwe auf einen Hund zuläuft und naja... seht selbst:

Sora-Trend Video ansehen

Für einen Lacher immer gut, oder?😄

Das ist das nächste Ziel von OpenAI

Vor ein paar Tagen hat OpenAI einen Artikel veröffentlicht, in dem es um die nächsten Ziele und Updates von ChatGPT geht.

ChatGPT soll dich nicht möglichst lange im Chat halten, sondern dir helfen, schnell und effektiv dein Ziel zu erreichen.

Was bedeutet das konkret?

  • Erfolg wird nicht an Klicks oder Verweildauer gemessen, sondern daran, ob du bekommst, was du brauchst.
  • Neue Funktionen wie der ChatGPT Agent können Aufgaben für dich erledigen, ohne dass du selbst aktiv sein musst (z. B. Termine buchen oder E-Mails zusammenfassen).
  • ChatGPT hilft bei komplexen Fragen, ohne Entscheidungen vorwegzunehmen – z. B. bei Beziehungsfragen oder sensiblen Themen.

Besonders hervorgehoben wurde der Fokus auf die mentale Gesundheit der Nutzer:

  • Pausen-Hinweise bei langen Sitzungen sorgen für bewussteren Umgang mit der App.
  • Das Modell wird so trainiert, dass es in emotional schwierigen Situationen ehrlich, empathisch und unterstützend reagiert – ohne emotionale Abhängigkeit zu fördern.
  • Neue Schutzmaßnahmen erkennen Anzeichen für mentale Belastung besser und verweisen auf evidenzbasierte Ressourcen.

OpenAI arbeitet laut eigener Aussage dafür mit über 90 Ärzt:innen aus 30 Ländern, HCI-Forscher:innen und einem eigenen Beirat, um ChatGPTs Verhalten in kritischen Momenten zu verbessern.

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KI Tool der Woche: Opal!

Stell dir vor, du könntest in wenigen Minuten eine eigene App bauen. Keine komplizierten Tools, keine Entwickler, kein Tech-Sprech. Nur deine Idee und ein paar Sätze in natürlicher Sprache. Klingt nach Zukunft? Willkommen bei Opal, dem neuesten Experiment aus den Google Labs.

Opal ist ein neues No-Code-Tool von Google, das es ermöglicht, mithilfe von KI Mini-Apps durch einfache Texteingabe zu erstellen. Statt Code zu schreiben, beschreibst du einfach in eigenen Worten, was die App können soll. Daraus erstellt Opal automatisch einen visuellen Workflow den du nach Belieben anpassen kannst.

Aktuell läuft Opal als öffentliche Beta nur in den USA. Das bedeutet: Wer aus Deutschland kommt, muss sich noch gedulden oder – theoretisch – mit VPN und einem US-Google-Account experimentieren.

Die Möglichkeiten damit sind auf jeden Fall endlos:

  • Du möchtest ein interaktives Briefing-Formular für Kunden?
  • Oder eine kleine App, die dir Content-Ideen vorschlägt?
  • Vielleicht ein Mini-Tool für dein Team zur Tagesplanung?

All das könntest du bald mit Opal ganz einfach selbst bauen.

Google zeigt mit Opal einmal mehr, wohin die Reise geht: Technologie soll Ideen empowern, nicht ausbremsen. Sobald Opal auch hierzulande verfügbar ist, wird es für Kreative, Agenturen und Marken ein spannendes neues Werkzeug, das wir definitiv im Auge behalten sollten.

Hier bekommst du einen ersten Einblick:

Opal Video ansehen

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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