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KI Insider · Newsletter-Archiv

Das plant OpenAI für die Zukunft!

Ausgabe vom 10.10.2025 · von Alex Khan und Team

Hallo und herzlich willkommen zur 122. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche war wieder einiges los: Ich durfte nicht nur einen TikTok Shop & Shine Workshop für Goldwell, sondern auch einen Vortrag bei den B2B Communication Days halten.

Trotzdem habe ich natürlich auch in dieser Woche wieder spannende ChatGPT Insights für dich vorbereitet, die ich dir nicht vorenthalten möchte:

  • Alles zum OpenAI DevDay 2025!
  • OpenAI startet neues App-Ökosystem
  • OpenAIs KI-Gadget steckt in Schwierigkeiten
  • OpenAI diktiert jetzt die Regeln – nicht mehr Microsoft oder Nvidia.
  • ChatGPT Schmankerl der Woche
  • So nutzt du Sora 2!
  • Mein KI-Tool der Woche

Alles zum OpenAI DevDay 2025!

Bei seinem dritten DevDay in San Francisco hat OpenAI-Chef Sam Altman eine klare Vision präsentiert: OpenAI entwickelt sich vom Chatbot-Anbieter zur kompletten KI-Plattform – mit neuen Tools, Agenten und sogar eigener Hardware.

ChatGPT wird zur App-Plattform: Mit dem neuen Apps SDK können Entwickler künftig eigene Anwendungen direkt in ChatGPT integrieren – ähnlich einem „App Store". Partner wie Canva, Coursera und Zillow zeigten bereits, wie Nutzer innerhalb des Chats ganze Workflows erledigen können – vom Lernen bis zum Designen. Genaueres zeige ich dir nochmal später im Newsletter.

„Agent Kit" – KI, die wirklich arbeitet: OpenAI stellte außerdem das Agent Kit vor: ein Toolset, mit dem Unternehmen autonome KI-Agenten bauen können, die Aufgaben selbstständig ausführen – etwa Einkäufe, Analysen oder interne Prozesse. Ziel: weg von der KI als Antwortmaschine, hin zur KI als digitalem Mitarbeiter.

Codex & GPT-5: OpenAIs Programmier-Assistent Codex wird nun von GPT-5 angetrieben und kann eigenständig Code schreiben, PRs anlegen oder App-Designs aus Skizzen generieren – eine echte Revolution für Entwickler.

Jony Ive & neue Hardware: In einer nicht übertragenen Fireside Session bestätigten Sam Altman und Ex-Apple-Designer Jony Ive ihre Zusammenarbeit an einer neuen Generation von KI-Geräten. Ive sprach von einer „Chance, unser Verhältnis zu Technologie grundlegend zu verändern".

Compute ist die neue Währung: Altman betonte mehrfach, dass Rechenleistung der Engpass für KI-Innovation bleibt. OpenAI investiert daher Milliarden in Infrastruktur – mit dem Ziel, KI zum zentralen Treiber wirtschaftlichen Wachstums zu machen.

Auffallend ist vor allem das: OpenAI denkt nicht mehr in Chatbots, sondern in Ökosystemen. Mit Apps, Agenten und Hardware will das Unternehmen eine neue Ära einläuten, in der Intelligenz selbst zur Plattform wird.

Hier kannst du den DevDay nochmal in voller Länge verfolgen.

OpenAI startet neues App-Ökosystem

Du hast es bereits gelesen: OpenAI geht den nächsten großen Schritt in Richtung Plattform. ChatGPT wird jetzt zum Zentrum eines eigenen App-Ökosystems.

Nutzer können ab sofort direkt innerhalb des Chats mit externen Anwendungen interagieren. ChatGPT erkennt automatisch, welche App zur laufenden Unterhaltung passt, oder Nutzer rufen sie direkt per Spracheingabe auf. Ein Beispiel: Wer „Spotify, erstelle eine Playlist für meine Party am Freitag" schreibt, bekommt die App sofort im Chat angezeigt und kann dort weiterarbeiten, ohne das Gespräch zu verlassen.

Zum Start sind bereits bekannte Marken wie Canva, Booking, Coursera, Figma, Expedia, Spotify und Zillow dabei.

In diesen Märkten stehen die Apps ab sofort allen eingeloggten Nutzern der ChatGPT-Versionen Free, Go, Plus und Pro zur Verfügung – allerdings zunächst nur außerhalb der EU. OpenAI betont, dass der Rollout in Europa bald folgen soll, arbeitet aber offenbar noch an den regulatorischen Details.

Für Entwickler öffnet sich damit eine ganz neue Bühne. Mit dem neuen Apps SDK können sie ab sofort eigene Anwendungen für ChatGPT entwickeln und testen. Das SDK basiert auf dem offenen Model Context Protocol (MCP) und ermöglicht es, sowohl die Logik als auch die Benutzeroberfläche direkt im Chat zu gestalten.

Auch beim Thema Datenschutz und Sicherheit zeigt sich OpenAI streng: Jede App muss den hauseigenen Richtlinien entsprechen, eine transparente Datenschutzerklärung vorlegen und darf nur Daten erheben, die wirklich notwendig sind.

Später in diesem Jahr sollen dann auch Anwendungen für ChatGPT Business, Enterprise und Education folgen. Parallel plant OpenAI ein zentrales App-Verzeichnis sowie ein Monetarisierungssystem.

Besonders spannend: Das sogenannte Agentic Commerce Protocol soll künftig Zahlungen direkt im Chat ermöglichen – ein Schritt, der ChatGPT endgültig zu einer interaktiven Plattform mit echtem Wirtschaftssystem machen könnte.

Damit markiert OpenAI einen entscheidenden Wendepunkt: ChatGPT entwickelt sich vom smarten Chatbot zum intelligenten Betriebssystem für KI-Interaktionen – ein Ort, an dem man lernen, arbeiten, planen oder kreativ werden kann, ohne je das Chatfenster zu verlassen.

Mich erinnert das Ganze tatsächlich ein wenig an den Launch des Apple Appstores vor knapp 20 Jahren. Schon damals hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, mit als Erstes auf den Zug aufzuspringen. WhatsApp zum Beispiel hat auch im Appstore angefangen und wurden dann für 19 Milliarden Dollar verkauft.

Und das wird heute nicht anders sein. Die First Mover mit cleveren Ideen werden definitiv belohnt werden.

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OpenAIs KI-Gadget steckt in Schwierigkeiten

Es klang nach einer kleinen Revolution: OpenAI und Jony Ive, der legendäre Designer hinter iPhone und iMac, wollen gemeinsam ein Gerät entwickeln.

Doch nun scheint das ambitionierte Projekt ins Stocken geraten zu sein. Laut einem Bericht der Financial Times kämpft das Team mit zahlreichen Problemen – von technischer Machbarkeit bis zu massiven Datenschutzbedenken.

Das sogenannte KI-Gadget soll eine Art ständiger Begleiter sein, der zuhört, versteht und nur dann aktiv wird, wenn er wirklich gebraucht wird. Das Gerät soll etwa so groß wie ein Smartphone sein, mit Kamera und Mikrofon ausgestattet, und sowohl stationär als auch mobil genutzt werden können. Die Idee: ein System, das den Alltag seiner Nutzer komplett kennt, aber nur dann eingreift, wenn es sinnvoll ist.

Genau dieses Konzept ist allerdings auch der größte Knackpunkt. Denn ein dauerhaft lauschendes Gerät mitten im privaten Raum wirft erhebliche Fragen zur Privatsphäre auf. Anders als smarte Lautsprecher von Amazon, Apple oder Google wäre dieses Gadget tatsächlich „always on" und das sorgt für Unbehagen. Selbst OpenAI soll intern damit ringen, wie sich Datenschutz, Akzeptanz und Nutzererlebnis in Einklang bringen lassen.

Auch technisch gibt es Hürden. Damit das Gerät sensible Daten möglichst lokal verarbeiten kann – ein wichtiger Punkt für Datenschutz und Vertrauen –, braucht es enorme Rechenleistung bei gleichzeitig langer Akkulaufzeit. Beides scheint derzeit noch nicht ausreichend gelöst. Der ursprünglich angepeilte Launch im Jahr 2026 könnte sich daher verzögern.

Interessant ist zudem, dass sich das Konzept offenbar verändert hat: War zunächst von einem tragbaren Device die Rede, das Nutzer um den Hals tragen, erinnern die aktuellen Pläne eher an eine stationäre KI-Einheit – quasi eine smarte Kombination aus Alexa und ChatGPT, aber mit weit größerem Funktionsumfang.

Ob das KI-Gadget tatsächlich zum „nächsten großen Ding" wird oder eher das Schicksal des gescheiterten „AI Pin" von Humane teilt, bleibt offen. Sicher ist aber: Ich werde es kaufen und testen! 😄

OpenAI diktiert jetzt die Regeln – nicht mehr Microsoft oder Nvidia.

OpenAI hat mit dem US-Chiphersteller AMD einen langfristigen Milliardenvertrag geschlossen. Ab 2026 liefert AMD Hunderttausende spezialisierte KI-Prozessoren vom Typ MI450, um den rasant steigenden Rechenleistungsbedarf von OpenAI zu decken.

Der Auftrag hat ein Volumen im zweistelligen Milliardenbereich und gilt als strategischer Schritt, um die Abhängigkeit von Marktführer Nvidia zu reduzieren.

Zusätzlich erhält OpenAI eine Option auf bis zu 160 Millionen AMD-Aktien – zum symbolischen Preis von 0,01 US-Dollar pro Aktie, gekoppelt an Erfolgsmeilensteine wie einen AMD-Kurs über 600 Dollar.

Mit diesem Schritt stärkt OpenAI seine technologische Souveränität und treibt Großprojekte wie das geplante Mega-Rechenzentrumsnetz „Stargate" voran.

Für AMD wiederum ist die Partnerschaft ein echter Gamechanger – ein Wendepunkt im globalen KI-Chipmarkt.

Wenn man bedenkt, dass OpenAI bereits im Sommer durch einen Milliardenvertrag mit Oracle seine Cloud-Abhängigkeit von Microsoft reduziert hat, zeigt sich eine klare Entwicklung:

OpenAI will nicht mehr gebraucht werden – es will den Takt im KI-Zeitalter selbst vorgeben.

ChatGPT Schmankerl der Woche:

Diese Woche ist mir mal wieder ein sehr lustiger ChatGPT Fail untergekommen. Kennst du dieses süße Tier?

Ein Seepferdchen, na klar! ChatGPT ist sich da allerdings nicht so sicher:

In der Suche nach einem Seepferdchen Emoji begibt sich ChatGPT quasi in eine Endlosschleife. Das ist in einem Reddit Forum aufgefallen, aber woran liegt das?

KI-Forscherin Theia Vogel erklärt, dass alle großen Sprachmodelle fälschlicherweise glauben, ein Seepferdchen-Emoji existiere. Der Grund ist überraschend menschlich: Es gibt kein solches Emoji – es wurde 2018 vom Unicode-Konsortium abgelehnt. Doch im Netz kursieren seit Jahren Reddit-Posts, TikToks und Forenbeiträge, die das Gegenteil behaupten.

Die KI hat diese kollektive Falschinformation übernommen – ein klassischer Mandela-Effekt. Weil die Modelle mit öffentlichen Webdaten trainiert werden, übernehmen sie auch unsere Irrtümer. Beim Versuch, das nicht existierende Emoji darzustellen, geraten sie in Schleifen, bis sie irgendwann erkennen (oder erraten), dass es gar keins gibt.

Ein kleiner, humorvoller Reminder: Selbst die klügste KI ist nur so verlässlich wie die Daten, mit denen wir sie füttern und deshalb sind weiterhin alle Inhalte mit Vorsicht zu genießen.

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So nutzt du Sora 2!

Wer mir auf Instagram folgt, dem ist es bestimmt schon aufgefallen: Ich bin ein großer Fan von Sora 2!

Schau dir hier ein Beispiel an

Deswegen freut es mich umso mehr, dass HeyGen ab sofort OpenAI Sora 2 integriert und damit damit die Erstellung von cinematischem B-Roll, Szenen und Visuals so einfach wie nie zuvor gestaltet.

Nutzer können jetzt direkt in HeyGen per Prompt realistische Videoelemente generieren, ohne Apps zu wechseln oder zusätzliche Tools zu nutzen.

Jetzt gibt es wirklich gar keine Ausreden mehr, auf Social Media keinen Content zu erstellen.

Besonders praktisch: Aktuell können unbegrenzt Videos ohne Wasserzeichen erstellt werden. Außerdem kannst du ganze komplett gratis ausprobieren!

Weitere Einblicke gibt es hier.

KI Tool der Woche:

Mein Tool der Woche war direkt klar, als ich das erste mal davon gelesen habe. Perplexity AI hat seinen neuen Comet Browser jetzt weltweit und kostenlos veröffentlicht.

Comet versteht sich als KI-gestützter Forschungs- und Arbeitsbrowser, der die klassische Suche ersetzt. Statt Klicks und Werbung steht hier Neugier im Mittelpunkt: Nutzer können direkt mit dem integrierten Comet Assistant durchs Web navigieren, Fragen stellen, Aufgaben erledigen oder recherchieren – alles ohne Tabs, Ablenkungen oder Kontextwechsel.

Mit neuen Features wie dem Email Assistant und den Background Assistants arbeitet Comet an einer Vision, in der mehrere persönliche KI-Helfer im Hintergrund agieren und Aufgaben automatisch erledigen. Bald folgt außerdem eine Mobile-Version mit Sprachsteuerung und personalisiertem KI-Interface.

Perplexitys Ziel ist klar: Das Internet soll wieder ein Ort der Fragen, Neugier und echten Information werden – nicht nur ein weiterer Verkaufskanal. Oder, wie das Unternehmen es formuliert: „The internet is better on Comet."

Hier bekommst du weitere Einsicht.

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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