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KI Insider · Newsletter-Archiv

KI-Krieg der Titanen: OpenAI greift Apple frontal an

Ausgabe vom 17.10.2025 · von Alex Khan und Team

Hallo und herzlich willkommen zur 123. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche bin ich wieder bei Villeroy & Boch in Mettlach, wo ich jährlich einen zweitägigen Social-Media-Workshop für Installateure im Rahmen der IHK-Fortbildung zum Projektmanager/-in Bad und Wohnen halte.

Neben spannenden Social-Media-Themen ging es natürlich auch darum, wie man mit ChatGPT effizient Zeit spart und Prozesse smarter gestaltet.

Trotzdem habe ich natürlich auch in dieser Woche wieder spannende ChatGPT Insights und vor allem auch den Launch meiner ChatGPT Masterclass für dich vorbereitet:

  • OpenAI vs. Apple - Wer gewinnt den KI-Kampf?
  • 🚀 Es ist soweit: Meine ChatGPT Masterclass ist live!
  • ChatGPT bekommt fragwürdiges Update
  • So erstellst du bessere Videos mit Sora!
  • Neuer Mega-Deal - platzt bald die Blase?
  • ChatGPT Schmankerl der Woche:
  • Gelöschte ChatGPT Chats werden nicht mehr gespeichert
  • KI-Tool der Woche

OpenAI vs. Apple - Wer gewinnt den KI-Kampf?

Der frühere Apple-CEO John Sculley hat auf der Technologiekonferenz Zeta Live in New York klare Worte gefunden: „OpenAI ist der erste wirkliche Wettbewerber, den Apple seit vielen Jahrzehnten hat.“

Er sieht das Unternehmen durch die rasanten Entwicklungen im KI-Bereich massiv unter Druck und am Beginn eines tiefgreifenden Umbruchs.

Sculley ist überzeugt: Die „App-Ära“ neigt sich dem Ende zu. An ihre Stelle treten intelligente, agentische KI-Systeme – also digitale Assistenten, die eigenständig handeln und komplexe Aufgaben für uns übernehmen.

„In der agentischen Ära werden wir keine Vielzahl von Apps mehr brauchen. Intelligente Agenten erledigen das für uns“, erklärt Sculley.

Das bedeutet auch: Das klassische Geschäftsmodell vieler Tech-Unternehmen wird sich verändern – weg vom Produktkauf, hin zu abonnementbasierten Diensten, die man so lange bezahlt, wie man sie nutzt.

Während Google, Meta, Amazon und OpenAI regelmäßig neue KI-Modelle vorstellen, kämpft Apple laut Berichten mit Verzögerungen unter anderem bei der Weiterentwicklung von Siri.

Für ein Unternehmen, das sich jahrzehntelang über Design und Innovation definiert hat, könnte das zur echten Bewährungsprobe werden.

Eine weitere spannende Wendung: Apples legendärer Ex-Designchef Jony Ive ist mittlerweile bei OpenAI tätig.

Das Unternehmen übernahm sein Hardware-Start-up Anfang des Jahres für über 6 Milliarden Dollar. Ive will gemeinsam mit Sam Altman neue Geräte entwickeln - wir haben bereits drüber gesprochen.

Sculley bringt es so auf den Punkt: "Wenn jemand in der Lage ist, diese kreative Dimension in die Welt der Sprachmodelle zu bringen, dann ist es Jony Ive gemeinsam mit Sam Altman.“

Vielleicht ist OpenAI diesmal das, was Apple in den 2000ern war: der Taktgeber einer neuen Ära. Es bleibt also spannend, wie sich die Zukunft entwickelt.

Es ist soweit: Meine ChatGPT Masterclass ist live!

Nach mehr als 100 KI-Vorträgen und Workshops mit führenden Unternehmen ist es endlich soweit: Meine ChatGPT Masterclass startet – entwickelt aus der Praxis, für die Praxis.

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ChatGPT bekommt fragwürdiges Update

Diese Woche hat ein Tweet von Sam Altman große Wellen geschlagen:

Erst kam der Jugendschutz und die Verschärfung der Leitplanken für Gespräche mit ChatGPT. Nun rudert OpenAI in gewisser Hinsicht zurück und erlaubt sogar erotische Inhalte. Dafür muss man allerdings erwachsen sein. Insgesamt reagiert der Chatbot offenbar künftig ausdifferenzierter auf die jeweiligen Gegenüber.

Wie weit "Erotik" geht, ob nur ein bisschen Flirt oder sogar Sexting möglich sein wird, ist unklar. Auch ob die Neuerung auch für Sora gelten wird, ist unklar.

Ebenfalls offen ist, wie man sich verifizieren kann. Die Einhaltung und Kontrolle von Altersgrenzen haben im Internet bisher noch immer für Diskussionen gesorgt. In der Regel basiert die Einstufung auf Selbstauskunft der Nutzenden.

Nachdem viel Kritik dazu kam, hat Altman zwar betont, dass sie nichts zulassen, was andere verletzten könnte, er betont aber auch, dass sie nicht die "Moral-Polizei sind".

OpenAI hat offenbar aber auch die Klagen vieler Menschen gehört, die Beziehungen mit dem Chatbot führen möchten. Nach der Einführung von GPT-5 gab es Beschwerden, der Chatbot reagiere wesentlich weniger menschlich und sei weniger nahbar. Daraufhin brachte OpenAI bereits das vorherige Modell GPT-4o zurück in den Chat.

Nun hat Altman eine neue Version angekündigt, die erneut eher einer Persönlichkeit entspricht sowie "dem Verhalten, das den Menschen bei 4o gefiel". ChatGPT solle auf Wunsch wie ein Freund reagieren und beispielsweise sehr menschlich antworten oder zig Emojis benutzen.

Die neuen strikteren Leitlinien haben dazu geführt, dass "einige Menschen ohne mentale Gesundheitsprobleme" ChatGPT als weniger hilfreich und spaßig empfanden. Wie auch immer sei OpenAI nun in der Lage, schwerwiegende psychische Probleme zu erkennen und dank neuer Instrumente die Beschränkungen in den meisten Fällen zu lockern.

Was hältst du von den Neuerungen?

So erstellst du bessere Videos mit Sora!

In Workshops höre ich zum Thema KI immer wieder eine Sache: Bei mir kommt nie etwas Gutes raus. Und ja, KI hat seine Grenzen, aber in 99 % der Fälle liegt es einfach am Prompt.

Damit dir das nicht passiert, habe ich dir diese Woche eine Einleitung herausgesucht, mit der du bessere KI Videos erstellen kannst.

So funktioniert es:

1: Starte mit dem Hook

Bevor du irgendein Tool öffnest, schreibe 10 mögliche Einstiege, die jemanden mitten im Scrollen stoppen würden. Emotion, Überraschung oder Neugier sind entscheidend. Die ersten 3 Sekunden entscheiden alles.

2: Schreibe das Skript in ChatGPT

Sobald du deinen Hook hast, bitte ChatGPT, ein 30–45 Sekunden langes Skript mit klarem Aufbau, Spannungsbogen und Wendung zu schreiben. Investiere hier die meiste Zeit. Je klarer die Anweisungen desto besser das Ergebnis.

3: Animieren in Sora 2

Verwende Sora 2, um alles zum Leben zu erwecken.

4: Schneide auf Rhythmus und Emotion

Arbeite mit Sounddesign und schnellem Schnitt. Entferne alles Überflüssige. Teste verschiedene Versionen mit unterschiedlichen Hooks oder Musikstarts. Die viralsten Clips starten stark – und enden schnell.

Klar, das ist ein bisschen mehr Arbeit als ein kurzer Prompt, aber ich verspreche dir, dass es sich lohnen wird!

Neuer Mega-Deal - platzt bald die Blase?

OpenAI baut weiter an seiner eigenen Super-Infrastruktur und das in atemberaubendem Tempo. Nach dem Milliarden-Deal mit AMD folgt nun die nächste Partnerschaft: Broadcom wird maßgeschneiderte Chips (sogenannte ASICs) für OpenAIs Rechenzentren liefern.

Ziel: zehn Gigawatt Rechenleistung – das entspricht der Energie von zehn Atomkraftwerken. Die Produktion soll 2026 starten, bis 2029 ist der Ausbau abgeschlossen.

CEO Sam Altman nennt die Kooperation einen „entscheidenden Schritt“, um das Potenzial der KI voll auszuschöpfen. Anleger feiern den Deal: Broadcoms Aktienkurs sprang um fast 10 % und das Unternehmen zählt inzwischen zu den zehn wertvollsten der Welt.

Doch während OpenAI seine Hardware-Basis stärkt, wächst parallel die Sorge vor einer neuen KI-Blase.

NVIDIA investiert bis zu 100 Milliarden US-Dollar in OpenAI, um ebenfalls zehn Gigawatt Rechenleistung bereitzustellen – Analysten warnen bereits vor „zirkulärer Finanzierung“ und ziehen Parallelen zur Dotcom-Ära.

Ob wir hier den Anfang eines neuen KI-Zeitalters oder den Höhepunkt einer Blase sehen, wird sich in den nächsten Jahren entscheiden. Was denkst du?

ChatGPT Schmankerl der Woche:

Diese Woche bin ich auf ein Thema gestoßen, was ich gerne mit dir teilen würde, und zwar wie Internetlegende Jake Paul Sora 2 nutzt, um seine Bekanntheit zu steigern.

Mit dem Launch von Sora 2 wird das Internet von Deepfakes überflutet – und Influencer Jake Paul steht mitten im Sturm. Und das ist so gewollt.

Das Konzept: Nutzer können sich in der App selbst für sogenannte Cameos freigeben – also KI-generierte Auftritte in Videos anderer User. Jake Paul nahm die Einladung an – mit unerwarteten Folgen: Innerhalb weniger Stunden kursierten Deepfakes, in denen er sich als schwul outet oder Make-up-Tutorials gibt.

Während Paul die Clips mit Humor nahm („Diese KI gerät außer Kontrolle“) zeigt er Vorfall vor allem, wie schnell die Grenzen zwischen Realität und KI-Fiktion verschwimmen.

Für Paul ist das alles aber völlig in Ordnung. Er freut sich über die generierte Reichweite und den Erfolg von OpenAI.

Gerade im Hinblick auf die geplante Social Media App von OpenAI eine interessante Strategie auch als Creator weiterhin relevant zu bleiben.

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Gelöschte ChatGPT Chats werden nicht mehr gespeichert

Im laufenden Urheberrechtsstreit zwischen OpenAI und mehreren Nachrichtenorganisationen – darunter die New York Times – hat ein US-Gericht entschieden, dass OpenAI gelöschte und temporäre ChatGPT-Chats nicht länger speichern muss.

Die ursprüngliche Anordnung aus Juni 2025 sollte Beweise liefern, dass Nutzer ChatGPT genutzt haben, um Paywalls von Nachrichtenseiten zu umgehen. Diese Pflicht wurde nun aufgehoben: OpenAI muss nur noch Accounts überwachen, die von den Klägern markiert wurden.

Bereits gesammelte Daten bleiben allerdings zugänglich – sie werden weiterhin auf mögliche Urheberrechtsverletzungen oder Falschzuschreibungen an Medien geprüft.

KI Tool der Woche: Google Gemini 3 geleaked!

Ein internes Google-Dokument deutet darauf hin, dass Gemini 3.0 am 22. Oktober 2025 vorgestellt wird. Das geleakte Material stammt aus einem internen Projekt-Tool und zeigt den Eintrag „Gemini 3.0 Launch Moment“ für dieses Datum.

Ein ehemaliger Google-Mitarbeiter bestätigte inzwischen die Echtheit des Inhalts, auch wenn das Dokument selbst nicht unabhängig verifiziert werden konnte.

Laut dem Leak soll Gemini 3 deutlich leistungsfähiger werden – unter anderem Musik komponieren, Partituren ausgeben und sogar eigenständig Spiele oder Videos erstellen und bearbeiten können.

Der Zeitplan im Dokument sieht zudem einen Rollout am 12. November 2025 vor. Offiziell hat Google den Leak bisher nicht kommentiert.

Wenn die Gerüchte über die neuen Funktionen aber stimmen, dann wird könnte das noch ein echtes Jahreshiglight werden!

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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