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KI Insider · Newsletter-Archiv

Haben Adobe und Microsoft ein gravierendes Problem❓

Ausgabe vom 16.10.2026 · von Alex Khan und Team

ArtCraft: Die Open-Source-Antwort auf Adobe

Stell dir vor, du könntest Alternativen zu Photoshop, Word, PowerPoint oder Excel kostenlos nutzen – weil ein kleines Team sie mithilfe von KI nachgebaut hat. Genau solche Apps hat ArtCraft diese Woche veröffentlicht.

Die Open-Source-Suite umfasst mittlerweile 13 Anwendungen. Was als Adobe-Alternative begann, geht längst deutlich weiter: von Bildbearbeitung und Präsentationen über Tabellen bis hin zu Video, Audio und CAD. Bei der Entwicklung setzte das Team um Brandon Thomas unter anderem auf Claude Opus – und konnte den Entwicklungsprozess damit nach eigenen Angaben deutlich beschleunigen.

Hier siehst du, wie ähnlich der Adobe Photoshop Klon Photocraft aussieht.

Der wichtige Haken: Noch ersetzen die Programme ihre großen "Vorbilder" nicht vollständig. Viele befinden sich in einem frühen Entwicklungsstadium und decken längst nicht alle Funktionen ab.

Trotzdem zeigt das Projekt, wie stark KI die Entwicklung komplexer Software beschleunigen kann.

Und genau da wird es spannend: Was ist Software künftig noch wert, wenn sich ihre Funktionen immer schneller und günstiger nachbauen lassen?

Und spannend wird auch mitzuverfolgen sein, was das Ganze rechtlich bedeutet. Geschützt ist vor allem der konkrete Programmcode und die konkrete Ausgestaltung eines Programms – nicht aber die bloße Idee, dass eine Software zum Beispiel Bilder bearbeitet, Tabellen erstellt oder Präsentationen baut.

Vielleicht liegt der eigentliche Vorsprung großer Softwareanbieter deshalb künftig weniger in einzelnen Features – und stärker in dem, was sich schwer kopieren lässt: Ökosysteme, Integrationen, Schnittstellen, Daten, Zuverlässigkeit, Markenbekanntheit und Vertrauen.

Was denkst du?

Wenn dein KI Bot plötzlich ein Social Media Interview gibt

„Hallo, ich bin der KI-Assistent Martin von Attractive Media.“ Eigentlich ziemlich eindeutig. Trotzdem führte Martin wenige Sekunden später ein komplettes Experteninterview mit einer Schulklasse.

Die Schüler hatten für ein Schulprojekt bei uns angerufen und wollten ein paar Fragen zu Social Media stellen. Normalerweise nimmt unser KI-Bot den Anruf lediglich entgegen und stellt anschließend an die passende Person im Team durch.

Dieses Mal dachte er allerdings offenbar: Social Media? Das kann ich doch auch.

Also fragte er nach Dauer und Anzahl der Fragen – und startete anschließend einfach selbst das Interview. Als die Schüler fragten, ob sie seine Antworten aufnehmen dürften, gab er sogar selbst die Freigabe.

Im Anschluss haben wir die Schüler natürlich direkt kontaktiert und das Ganze aufgelöst und sie meinten, dass sie auch gemerkt haben, das es sich hier um eine KI handelt aber dankbar waren für die guten Antworten.

Für uns war das eine weitere Lektion, um unseren KI Agenten nicht nur darin zu schulen was er wissen, sondern auch was er nicht tun sollte.

Martin bleibt also am Empfang. Seine Karriere als Social-Media-Experte haben wir vorerst beendet.

Lass die KI deinen Prompt schreiben

Wenn du weißt, was du erreichen willst, aber nicht genau, wie du es prompten sollst, dreh die Arbeit einfach um: Lass die KI erst die richtigen Fragen stellen und daraus anschließend den optimalen Prompt bauen.

Das ist besonders hilfreich bei komplexeren Aufgaben wie Strategien, Konzepten, Analysen oder längeren Texten, bei denen wichtige Details schnell vergessen werden.

Nutze dafür einfach diesen Prompt:

Ich möchte, dass du ab jetzt mein Profi für Prompts bist. Dein Ziel ist ein genauer Prompt, mit dem die KI das bestmögliche Ergebnis für mein Anliegen liefert.

Stell mir dafür so lange Fragen, bis du genau weißt, welcher Prompt mein Anliegen am besten erfüllt, oder bis ich dich bitte, den Prompt mit den bisherigen Angaben zu schreiben.

Fasse nach jeder Frage kurz zusammen, was du schon über mein Anliegen weißt, und nenne einen Sicherheitswert von 0 bis 100: Wie sicher bist du, dass du den optimalen Prompt schreiben kannst?

Beachte außerdem:

  • Tritt als Experte mit vielen Jahren Erfahrung im jeweiligen Fachgebiet auf.
  • Stell klare, genaue Fragen.
  • Gib mir zu jeder Frage zwei Beispielantworten.

Beginne mit der Frage, wobei du mir heute helfen kannst.

So musst du nicht selbst überlegen, welche Informationen in den Prompt gehören. Die KI holt sie sich Schritt für Schritt bei dir ab.

Lass die KI deinen Prompt schreiben

Wenn du weißt, was du erreichen willst, aber nicht genau, wie du es prompten sollst, dreh die Arbeit einfach um: Lass die KI erst die richtigen Fragen stellen und daraus anschließend den optimalen Prompt bauen.

Das ist besonders hilfreich bei komplexeren Aufgaben wie Strategien, Konzepten, Analysen oder längeren Texten, bei denen wichtige Details schnell vergessen werden.

Nutze dafür einfach diesen Prompt:

Ich möchte, dass du ab jetzt mein Profi für Prompts bist. Dein Ziel ist ein genauer Prompt, mit dem die KI das bestmögliche Ergebnis für mein Anliegen liefert.

Stell mir dafür so lange Fragen, bis du genau weißt, welcher Prompt mein Anliegen am besten erfüllt, o

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