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KI Insider · Newsletter-Archiv

Musk vs. Altman - Was ist passiert?

Ausgabe vom 22.11.2024 · von Alex Khan und Team

79. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche stand wieder einiges in der Agentur an, und so langsam merkt man auch, dass Black Friday vor der Tür steht, wenn wir uns die ganzen Kampagnen ansehen.

Wie ist es bei dir?

Schon mitten im Weihnachtsstress oder alles noch ganz entspannt?

Nichtsdestotrotz erscheint natürlich dieser Newsletter, denn auch diese Woche sind wieder einige spannende Dinge in der OpenAI Welt passiert:

  • Musk vs. Altman - Was ist passiert?
  • Ersetzt ChatGPT jetzt Ärzte?
  • So nutzt du die ChatGPT Memory Funktion!
  • Mein KI-Tool der Woche
  • Mein ChatGPT Bild der Woche

Musk vs. Altman - Was ist passiert?

Diese Woche dominierten die Schlagzeilen die Streitigkeiten zwischen Elon Musk und Sam Altman – aber was genau ist passiert?

Neue Gerichtsunterlagen aus dem Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI wurden veröffentlicht. Darin enthalten sind interne E-Mails aus den frühen Jahren des Unternehmens, die Einblicke in Themen wie Kontrolle, Talentbindung und die Angst vor der Dominanz einer AGI geben.

Schon damals äußerte Ilya Sutskever in einer Nachricht an Musk große Bedenken. Seine Sorge: Sollte OpenAI in Richtung AGI voranschreiten, könnte Sam Altman trotz seiner Absichten die Kontrolle über das Unternehmen an sich reißen.

Musk wiederum hatte ebenfalls klare Meinungen. Er sprach sich entschieden gegen eine Zusammenarbeit mit Microsoft aus und erklärte, es sei „mehr als 50 Millionen Dollar wert, nicht wie eine Marketing-Marionette von Microsoft zu wirken.“

Ein weiteres großes Thema war die Konkurrenz durch DeepMind. Sam Altman berichtete Musk, dass DeepMind versucht habe, OpenAI schon vor der Gründung durch gezielte Abwerbung von Talenten zu schwächen.

Altman plante damals, eine eigene Kryptowährung zur Finanzierung von OpenAI einzuführen. Musk war strikt dagegen und warnte, dass dies die Glaubwürdigkeit des Unternehmens erheblich beschädigen könnte.

Die E-Mails enthüllen auch interne Spannungen zwischen den Mitgründern Greg Brockman, Ilya Sutskever und Sam Altman. Bereits 2017 gab es hitzige Diskussionen darüber, wer die Organisation leiten sollte und ob OpenAI in eine profitorientierte Struktur überführt werden sollte.

Interessant ist, dass Ilya Sutskever, der OpenAI inzwischen verlassen hat, um ein eigenes AGI-Start-up zu gründen, damals schon weder Musk noch Altman in der Führung des Unternehmens vertraute.

Die ganze Geschichte bleibt jedoch unklar. Die Veröffentlichung der E-Mails scheint vor allem dazu zu dienen, OpenAI im Zusammenhang mit kartellrechtlichen Vorwürfen unter Druck zu setzen.

Spannend ist aber: Die Streitpunkte von damals sind den heutigen überraschend ähnlich.

Ersetzt ChatGPT jetzt Ärzte?

Das vielleicht nicht unbedingt, aber eine neue Studie hat gezeigt, dass ChatGPT in der Lage ist, menschliche Ärzte bei der Beurteilung medizinischer Fallgeschichten zu übertreffen – sogar dann, wenn diese Ärzte selbst KI-Unterstützung nutzen.

ChatGPT-4 erreichte eine beeindruckende Genauigkeit von 90 % bei der Diagnose und Erklärung von Erkrankungen.

Ärzte, die ChatGPT-4 unterstützend einsetzten, kamen auf eine Genauigkeit von 76 % und schnitten damit nur minimal besser ab als die 74 % ihrer Kollegen, die ausschließlich auf ihre eigene Expertise setzten.

Ein besonders interessanter Punkt der Studie war, dass viele Ärzte trotz der hilfreichen Vorschläge von ChatGPT an ihren ursprünglichen Diagnosen festhielten.

Das spiegelt, finde ich, auch die grundsätzliche Arbeit mit KI wider: Irgendwie glaubt man ja doch immer, dass man es besser weiß als die KI – und steht sich damit oft selbst im Weg.

ChatGPT wird Ärzte zwar vorerst nicht ersetzen, aber die Ergebnisse zeigen, dass die Zukunft der KI nicht darin besteht, Menschen zu ersetzen. Vielmehr liegt das Potenzial darin, durch intelligente Systeme neue Standards zu setzen und gemeinsam bessere Lösungen zu finden.

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So nutzt du die ChatGPT Memory Funktion!

Lange haben wir darauf gewartet und jetzt ist sie da: die ChatGPT Memory Funktion. Aber wie nutzt man die Funktion eigentlich am besten?

Dafür habe ich dir heute einige Tipps mitgebracht!

  • Wenn du im einen Prompt wichtige Informationen über dich einbaust, dann schreibe unbedingt "Speichere das im ChatGPT Memory". So kannst du aktiv steuern, was sich ChatGPT über dich merkt.
  • Kopiere einfach dein LinkedIn Profil oder andere aussagekräftige Texte über dich in ChatGPT und sage: „Analysiere das und füge es im ChatGPT Memory hinzu".
  • Wenn 2. keine Option für dich ist, dann nimm dir am besten ein paar Minuten Zeit und schreibe alle wichtigen Informationen (Alter, Beruf, Wohnort, Persönlichkeit etc.) über dich auf und speichere es im Memory. Du kannst ChatGPT auch bitten, dich Dinge zu fragen, damit er dich besser kennenlernt.
  • Wenn du viel Texte schreibst, lasse deinen Sprachstil analysieren und speichere das ebenfalls, bspw. "Füge das dem ChatGPT Memory hinzu: Mein Schreibstil ist locker, persönlich, unterhaltsam, bildhaft, lebendig, authentisch. …"
  • Um alle Informationen, die ChatGPT über dich hat zu nutzen, solltest deinen Prompts auch immer den Satz "Nutze alles, was du über mich weißt" beinhalten. Dafür könntest du dir auch einen Shortcut anlegen.

Ich hoffe, das war hilfreich für dich!

KI-Tool der Woche: ChatGPT App!

Mein KI-Tool der Woche ist diesmal die ChatGPT-App - und das aus gutem Grund! In letzter Zeit gab es einige Updates, die es wirklich in sich haben.

Das Highlight: Ab sofort kann ChatGPT Inhalte aus kompatiblen Apps auf deinem Rechner einlesen und damit interagieren.

So funktioniert's:

1. Stelle sicher, dass die kompatible App auf deinem Rechner geöffnet ist. 2. Klicke in der ChatGPT-Eingabeleiste auf den Button „Mit Apps arbeiten" und wähle eine passende Anwendung aus. 3. Oben in der Eingabeleiste erscheint ein Banner, das anzeigt, mit welchen Apps ChatGPT gerade arbeitet. Falls kein Banner sichtbar ist, werden keine App-Inhalte in die Antworten einbezogen. 4. Fahre mit der Maus über das Banner, um zu sehen, welche Inhalte ChatGPT in deiner Anfrage verwendet.

Sobald du eine Nachricht sendest, nutzt ChatGPT die App-Inhalte und verarbeitet sie in der Antwort. Im Chatverlauf kannst du jederzeit nachvollziehen, auf welche Inhalte zugegriffen wurde. Wichtig: Diese Inhalte bleiben Teil deines Chatverlaufs, bis du ihn oder dein Konto löschst.

Hast du die neue Funktion schon ausprobiert? Wie findest du sie? Schreib es mir gerne in die Kommentare!

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Das ChatGPT Bild der Woche!

Wusstest du, dass der 21. November der Welt Hallo Tag ist? Das ist doch der perfekte Anlass, die Fremdsprachen-Skills von ChatGPT zu testen!

Hast du deine Muttersprache entdeckt?

Schick mir dein KI-Bild inklusive des Prompts gerne per Direktnachricht auf LinkedIn oder per E-Mail an [email protected]!

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Wir sehen uns hier spätestens nächste Woche wieder.

Liebe Grüße

Alex

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