🥳 OpenAI enthüllt ChatGPT 5
89. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Hallo und herzlich willkommen zu der 89. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Ich hatte es letzte Woche schon angekündigt: Diese Woche habe ich nicht nur einen, sondern gleich zwei ChatGPT-Workshops gehalten – und bei einem Kunden waren wir sogar schon zum zweiten Mal. Gerade diese fortführenden Workshops finde ich besonders wichtig und spannend, weil man so sieht, wie KI tatsächlich in die Abläufe integriert wird und man nochmal besser unterstützen kann.
Nichtsdestotrotz sind natürlich auch wieder einige spannende Dinge in der KI-Welt passiert:
- OpenAI enthüllt ChatGPT 5
- Cyberangriff auf OpenAI: Potenziell 20 Millionen Kundendaten gestohlen
- OpenAI bietet Unternehmen Datenverarbeitung in der EU an
- Sam Altman besucht UTokio - das sind die Insights
- Mein KI-Tool der Woche
OpenAI enthüllt ChatGPT 5
Nach monatelangen Spekulationen hat OpenAI-CEO Sam Altman endlich alle Karten auf den Tisch gelegt und offiziell die Details zu GPT-4.5 und GPT-5 enthüllt.
Die Details: Altman bestätigte, dass das lange gehypte Orion nun offiziell GPT-4.5 genannt wird. Es wird das letzte „Non-Chain-of-Thought"-Modell des Unternehmens sein – das bedeutet, es ist das letzte Modell, das eine Antwort gibt, ohne vorher jeden Schritt durchzudenken.
GPT-5 wird eine KI sein, die in der Lage ist, alles zu verarbeiten, was man ihr hinwirft – mit Funktionen wie Sprachverarbeitung, Suche, tiefgehender Recherche und mehr.
Kostenlose Nutzer erhalten zudem unbegrenzten Zugang zu diesem neuen Modell, während Plus- und Pro-Abonnenten Versionen mit zunehmend höheren Intelligenzleveln nutzen können.
Und das alles kommt schneller als gedacht: Altman deutete an, dass GPT-4.5 in wenigen Wochen verfügbar sein wird, während GPT-5 nur noch wenige Monate entfernt ist.
In der Zwischenzeit gab Altman auch bekannt, dass Deep Research für alle Plus-Abonnenten verfügbar gemacht wird, die 10 monatliche Nutzungen erhalten, und für kostenlose Nutzer gibt es 2.
Das sind doch mal gute News, oder?
Cyberangriff auf OpenAI: Potenziell 20 Millionen Kundendaten gestohlen
Diese Woche begann leider mit einer unschönen Nachricht: Cyberkriminelle behaupten, private Daten von Millionen OpenAI-Konten gestohlen zu haben. In einigen Darknet-Foren scheint es mittlerweile ein Trend zu sein, mit solchen Meldungen Aufmerksamkeit zu erregen.
Experten sind daher skeptisch, ob dieser Angriff tatsächlich stattgefunden hat, aber das OpenAI-Team ermittelt noch. „Wir nehmen diese Behauptungen ernst", erklärte ein Sprecher von OpenAI.
Sollten die Vorwürfe zutreffen, wäre es bereits der dritte größere Sicherheitsvorfall für das KI-Unternehmen seit der Veröffentlichung von ChatGPT. Im vergangenen Jahr verschaffte sich ein Cyberangreifer Zugriff auf das interne Slack-Messaging-System der Firma. Zuvor soll es 2023 einen einfachen Fehler gegeben haben, der es Cyberkriminellen ermöglichte, private Daten zahlender Kunden abzugreifen.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir im Umgang mit Chatbots den Datenschutz nicht aus den Augen verlieren. Sensible Daten sollten weiterhin nirgendwo hochgeladen werden, auch wenn die KI nicht mit diesen Daten trainiert wird.
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OpenAI bietet Unternehmen Datenverarbeitung in der EU an
Passend zum Thema Datenschutz ist auch eine andere Schlagzeile der Woche: OpenAI lässt Unternehmen und Organisationen in Europa ihre Daten künftig auch in europäischen Rechenzentren speichern.
Nach Angaben des Unternehmens gilt dies für ChatGPT Enterprise, ChatGPT Edu und die API-Plattform.
Das heißt natürlich trotzdem nicht, dass man sensiblen Daten hochladen sollte oder, dass man von Datenlecks wie, dem obigen nicht betroffen sein kann.
Wichtig zu wissen ist auch, dass bestehende Projekte nicht nachträglich auf europäische Datenspeicherung umgestellt werden können.
Für neue ChatGPT Enterprise und Edu Workspaces bietet OpenAI aber die Speicherung sämtlicher Kundendaten in Europa an. Dies umfasst Konversationen, hochgeladene Dateien und Inhalte über Text, Bilder und andere Modalitäten.
Sam Altman besucht UTokio - das sind die Insights
OpenAI-CEO Sam Altman und CPO Kevin Weil waren vergangene Woche an der Universität Tokio und sprachen dort über einige spannende Themen. Hier eine kurze Zusammenfassung:
Stargate
Altman erklärte, dass die Stargate-Initiative von OpenAI, die mit 500 Milliarden Dollar bewertet wird, darauf abzielt, KI-Modelle dazu zu befähigen, neues wissenschaftliches Wissen zu generieren – was möglicherweise Durchbrüche beschleunigen könnte. Genauere Details oder Finanzierungspläne wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.
KI als Programmierer
Das neueste interne Modell von OpenAI rangiert aktuell als der 50.-beste Programmierer weltweit und könnte bis zum Jahresende sogar den ersten Platz erreichen. Wann die Öffentlichkeit das Modell erstmals sehen kann, wurde jedoch noch nicht verraten.
KI wird Menschen übertreffen
Sam Altman vergleicht die Entwicklung der KI mit dem Versuch, den Taschenrechner zu überholen. Er ist der Ansicht, dass zukünftige Modelle die Menschen in fast allen allgemeinen Bereichen übertreffen werden. Falls seine Vorhersagen zutreffen, stehen wir kurz vor KI-gesteuerten wissenschaftlichen Durchbrüchen und beispielloser Automatisierung – was Industrien schneller umgestalten könnte als je zuvor.
Ich kann nur empfehlen, sich den gesamten Auftritt mal in einer ruhigen Minute anzuschauen!
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KI-Tool der Woche: Mistral Le Chat!
Diese Woche ist ja ein Tool besonders im Gespräch, und zwar ist das Mistral Le Chat. Nach einer kurzen Recherche kann ich auch sagen, dass es das völlig zu Recht ist.
Mistral ist die französische Antwort auf ChatGPT und übertrumpft den Konkurrenten sogar in einigen Bereichen.
Die neueste Version des Chatbots bietet Web-Browsing, Zugang zu News, Datei-Uploads, Datenanalyse, Bilderzeugung und superschnelle Antworten.
Vor allem von der Schnelligkeit kann sich OpenAI noch was abschneiden. Stand jetzt ist Mistral etwa 6x schneller als ChatGPT o3-mini.
Auch bei Bildgenerierung ist das Tool ein echter Konkurrent. Ich bin ja sowieso nicht der größte Fan von DALL-E, aber den Sieg muss auch jeder Fan neidlos anerkennen:
Spannend ist auch: Alle Features von Mistrals Le Chat sind kostenlos nutzbar und
Einmal pro Woche, kostenlos, fünf Minuten Lesezeit, jederzeit abmeldbar.
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