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KI Insider · Newsletter-Archiv

Kauft Elon Musk jetzt auch OpenAI?

Ausgabe vom 21.02.2025 · von Alex Khan und Team

90. Ausgabe des ChatGPT Insiders!

Diese Woche war wieder einiges los. Wir waren für einen KI-Workshop bei unserem Kunden Zweibrücken Fashion Outlet.

Darüber hinaus sind natürlich auch wieder einige spannende Dinge in der KI-Welt passiert:

  • Kauft Elon Musk OpenAI?
  • ChatGPT bekommt Verhaltensupdate
  • Ein spannendes Perplexity Update!
  • Mein KI-Tool der Woche
  • Das kommt als Nächstes bei OpenAI!
  • Tipps von OpenAI: So promptest du richtig!

Kauft Elon Musk OpenAI?

Anfang der Woche hat eine von Elon Musk geführte Investorengruppe ein Kaufangebot für OpenAI abgegeben. 97,4 Milliarden Doller sei ihnen das KI-Unternehmen wert.

Altman kritisierte dieses Angebot nur kurze Zeit später und nannte es einen Versuch, einen Konkurrenten auszubremsen.

Musk, der einst unter den Gründern von OpenAI war, hat inzwischen die eigene KI-Firma xAI.

Kleiner Hintergrundcheck: OpenAI ist gerade dabei, die Struktur zu ändern und sich in ein gewinnorientiertes Unternehmen umzuwandeln. Musk führt bereits einen Kampf gegen das Start-up vor Gericht, um das zu verhindern. Dort behauptet er unter anderem, er sei bei seinem Ausscheiden betrogen worden.

Mittlerweile hat OpenAI auch ganz offiziell das Angebot abgelehnt:

Eine Übernahme wird es naher Zukunft also wohl nicht geben.

ChatGPT bekommt Verhaltensupdate

... und das ist wahrscheinlich das erste Update von ChatGPT, das jemals kritisiert wurde.

Aber was heißt "Verhaltensupdate" eigentlich genau?

OpenAI hat eine bedeutende Aktualisierung seiner „Model Spec“ veröffentlicht, einem Dokument, das festlegt, wie sich ihre KI-Modelle verhalten sollen.

Diese Aktualisierung stärkt "das Engagement für Anpassungsfähigkeit, Transparenz und die geistige Freiheit, mit KI zu forschen, zu diskutieren und zu schaffen – ohne willkürliche Einschränkungen."

Bedeutet: ChatGPT wird freier in seiner Datenausgabe. Zum einen ist das natürlich positiv, weil es den Output verbessern könnte, sowie mehr Möglichkeiten bietet, allerdings sehen das viele als Schritt zu einer KI komplett ohne Leitplanken - ähnlich wie Grok von Elon Musk.

OpenAI hat allerdings versichert, dass der Fokus auf Sicherheitsvorkehrungen bleibt, um echte Schäden zu minimieren.

Was denkst du? Braucht es für KI gewissen Schranken oder ist alles gut, solange kein echter Schaden entsteht?

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Ein spannendes Perplexity Update!

Das ist hier ja sonst der ChatGPT Insider, aber dieses Update kann ich dir einfach nicht vorenthalten.

Perplexity hat jetzt die Deep Research Funktion eingeführt und das völlig kostenlos.

Ja, richtig gelesen. Das wofür du bei ChatGPT 200 $ zahlen sollst kriegst du be Perplexity gratis.

Dafür musst du einfach nur ein Konto bei Perplexity erstellen, klickst auf "tiefe Forschung" und dann kannst du einfach loslegen. Nicht schlecht, oder?

KI-Tool der Woche: IROIN!

Mein KI-Tool der Woche ist gleichzeitig ein kleiner Insight in unseren Agenturalltag.

Für alles, was mit Influencern zu tun hat, nutzen wir schon seit Jahren IROIN. Deswegen haben wir uns umso mehr gefreut, dass IROIN jetzt auch einen KI-Assistenten eingeführt hat.

Der erleichtert einem die Suche nach dem passenden Influencer enorm. Man kann jetzt nicht mehr nur nach demografischen Fakten suchen, sondern auch nach Männern mit Locken, sportlichen Müttern und Influencer, die zu veganer Pasta passen würde.

Außerdem kann man dank des KI Writers im Handumdrehen magische Sedcards erstellen und ansprechende Infotexte, für deine Influencer Kampagnen gestalten. Der Mailverlauf wird automatisch protokolliert und ist jederzeit chronologisch nachvollziehbar.

Das spart nicht nur Unmengen an Zeit, sondern hilft auch dabei, die Influencer-Suche gezielter und genauer auf die spezifischen Zielgruppenanforderungen anzupassen.

Das klingt spannend? Dann probier das Tool doch direkt mal aus: iroin.io/

Das kommt als Nächstes bei OpenAI!

Darüber konnten Twitter Nutzer in den letzten Tagen bei Sam Altman abstimmen. Zur Wahl standen ChatGPT o3-mini oder " the best phone-sized model we can do".

Das Ergebnis ist klar: Die Community möchte zuerst o3-mini. Ob und wann das tatsächlich erscheint, ist aber noch nicht klar.

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Tipps von OpenAI: So promptest du richtig!

OpenAI hat kürzlich einen Guide veröffentlicht, der erklärt, wann und wie man die Reasoning-Modelle am besten nutzt. Dabei wurden auch einige spannende Insights gegeben, wie man richtig für die Reasoning-Modelle promptet.

Das habe ich natürlich für dich zusammengefasst:

1. Halte Prompts einfach und direkt: Die Modelle sind besonders gut darin, klare und prägnante Anweisungen zu verstehen und darauf zu reagieren.

2. Vermeide „Chain-of-Thought“-Prompts: Da diese Modelle intern schlussfolgern, ist es unnötig, sie zu „Schritt für Schritt denken“ oder „denke über deine Schlussfolgerungen nach“ anzufordern.

3. Verwende Trennzeichen zur Klarheit: Verwende Trennzeichen wie Markdown, XML-Tags und Abschnittsüberschriften, um deutlich zu machen, welche Teile der Eingabe zusammengehören, damit das Modell die verschiedenen Abschnitte richtig interpretieren kann.

4. Frag nicht mehrere Versuche an: Reasoning-Modelle benötigen oft keine "Few-Shot-"Beispiele, um gute Ergebnisse zu liefern. Das kostet nur unnötig Zeit.

5. Gib spezifische Richtlinien vor: Wenn es bestimmte Einschränkungen gibt, die du der Antwort des Modells auferlegen möchtest (wie z.B. „Schlag eine Lösung mit einem Budget unter 500 $ vor“), lege diese explizit im Prompt fest.

6. Sei sehr spezifisch in Bezug auf dein Endziel: Gib in deinen Anweisungen sehr spezifische Parameter an, die für eine erfolgreiche Antwort notwendig sind, und ermutige das Modell, weiter zu schlussfolgern und zu iterieren, bis es deinen Erfolgskriterien entspricht.

Hier kannst du den gesamten Artikel nachlesen.

Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.

Bis spätestens nächste Woche

Liebe Grüße

Alex

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