😳 Kommt schon bald die Superintelligenz?
91. Ausgabe des ChatGPT Insiders!
Diese Woche hat es mich, sowie halb Deutschland auch, erwischt. 🐟
Aber mithilfe von meinem Team lief alles wunderbar und auch dieser Newsletter erscheint pünktlich mit spannenden Themen:
- Endlich - ChatGPT 4.5 ist da!
- Deep Research jetzt verfügbar!
- So beeinflusst KI unsere Arbeit
- Diese menschlichen Fähigkeiten bleiben trotz KI wichtig
- Mein KI-Tool der Woche
- Wann kommt die AGI?
Endlich - ChatGPT 4.5 ist da!
Gestern Abend hat OpenAI ein neues Video gepostet und tolle News angekündigt:
ChatGPT 4.5 ist da!
Bisher leider nur für Pro-User, aber ab nächste Woche auch für Plus and Teamnutzer. In der darauffolgenden Woche dann wohl auch für Enterprise und Edu User.
Laut OpenAI ist ChatGPT 4.5 das größte und beste Modell bisher, aber was kann es denn genau?
- Präzisere Antworten
Das Modell basiert auf einer Weiterentwicklung des „unsupervised learning“: Es lernt ohne direkte Anleitung. So versteht es die Welt besser, ist aufmerksamer und klarer – wie OpenAI-CEO Sam Altman sagt.
- Mehr Wissen
ChatGPT-4.5 verfügt über ein breiteres Allgemeinwissen und reagiert intuitiver auf Fragen. Auch die Sprachkenntnisse sind verbessert – besonders Deutsch versteht es jetzt noch besser.
- Weniger Halluzinationen
Frühere Versionen hatten damit echte Probleme, doch das gehört jetzt wohl der Vergangenheit an.
- Höhere emotionale Intelligenz
Das Modell erkennt Kontexte besser, gibt nuanciertere, emotional intelligentere Antworten und ist kooperativer. Es erkennt Frustration und schlägt konstruktive Lösungen vor, statt nur wörtlich zu antworten.
- Vielseitiger einsetzbar
Ob Schreibverbesserung, Programmieren oder Problemlösung – das Modell hilft im Alltag und meistert auch kreative Herausforderungen.
Alles Infos findest du auch nochmal in diesem Video.
Deep Research jetzt verfügbar!
Vielleicht hast du es schon bemerkt: Seit ein paar Tagen haben endlich alle zahlenden Nutzer Zugriff auf die "Deep Research" Funktion!
Nachdem Perplexity letzte Woche die Funktion komplett kosten gelauncht hat, musste OpenAI da wohl nachziehen. 👀
Einen kleinen Haken gibt es aber dennoch: Während Pro-Nutzer monatlich bis zu 120 Anfragen stellen können, erhalten die anderen Abonnenten lediglich ein Kontingent von zehn Anfragen pro Monat.
Nutze die neue Macht also weise...
So beeinflusst KI unsere Arbeit
Bei uns in der Agentur ist KI ein fester Bestandteil unserer Arbeit, das ist aber nicht überall so. Anthropic hat das Nutzungsverhalten von KI in Unternehmen untersucht und die Ergebnisse sind wirklich spannend und teilweise sehr überraschend.
Wer nutzt eigentlich KI und wer nicht?
Mittel- bis hochbezahlte Jobs ($75-100k) lieben KI und auch Menschen mit einem Bachelor-Abschluss nutzen KI am meisten. Menschen mit Super-High-End-Jobs oder sehr hoher Bildung (PhD) haben allerdings kaum Interesse an der Themen.
Niedriglohn-Jobber und Leute mit minimaler Bildung nutzen KI kaum.
KI ist also aktuell ein Tool der Mittelschicht. Experten glauben, es liegt daran, dass die anderen Gruppen entweder nicht das nötige Wissen haben und KI zu nutzen oder es ihnen bisher an Use Cases fehlt.
Und wie sieht die allgemeine Nutzung aus?
- Software-Entwickler & Content-Creators sind die absoluten AI-Power-User - fast 50 % aller Chats kommen aus diesen Bereichen.
- 36 % der Jobs nutzen AI für mindestens 25 % ihrer Aufgaben.
- 57 % sehen AI als Sparringpartner, nicht als Ersatz
- 43 % nutzen AI für reine Automatisierungsarbeiten, das heißt für repetitive Dinge wie "korrigiere diesen Text", "übersetze das" etc.
- Nur 4 % der Jobs nutzen AI für mehr als 75 % der Arbeit.
Wie ist es bei dir? Findest du dich in dieser Statistik wider oder bist du eine Ausnahme? Schreib es mir gerne in die Kommentare! 😊
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Diese menschlichen Fähigkeiten bleiben trotz KI wichtig
KI kann immer mehr Dinge die Menschen auch können und spätestens mit der AGI sind wir eigentlich überflüssig, oder nicht?
Laut Karina Nguyen (OpenAI KI Forscherin) definitiv nicht. In ihrer Arbeit merkt Nguyen vor allem, dass die Modelle Schwierigkeiten haben, Fähigkeiten zu erlernen, die für Menschen oft so selbstverständlich sind.
Natürlich gibt es Dinge, die auf kurz oder lang nur noch von KI erledigt werden, aber eine Sache bleibt trotzdem wichtig (und menschlich) und das sind die Soft Skills.
Außerdem glaubt Nguyen, dass Menschen immer kreativer sein werden als KI.
Kreativität und emotionale Intelligenz sind die schwierigsten Sachen überhaupt, sagt sie.
Karina Nguyen ist überzeugt, dass wir unsere menschliche Überlegenheit nur nutzen müssen, um nicht "ersetzt" zu werden. Sie selbst zum Beispiel wollte schon immer ein Buch schreiben. In Kombination mit ihrer Kreativität ist das etwas, was man dank KI automatisieren kann.
Im Endeffekt beschreibt sie das, was ich auch immer sage. KI wird nur die Menschen ersetzen, die sie nicht einzusetzen wissen und das kann uns schließlich nicht passieren. 😉
KI Tool der Woche: Dreamina!
Alle die regelmäßig mit CapCut arbeiten haben bestimmt schon mal von der KI Dreamina gehört.
Dreamina ist die hauseigene Bild-, Video- und Musikgenerierungs KI von CapCut.
Derzeit können leider nur ausgewählte Nutzer auf die Musik- und Videofunktion nutzen, aber die Bildfunktion musste ich natürlich trotzdem testen!
Bei der Bildgenerierung kann man Größe, Qualität und Modell auswählen und sogar ein Referenzbild hochladen.
Auffällig ist, dass die KI nur 800 Zeichen verarbeiten kann. Dieses Limit haben die meisten KIs nicht. Das limitiert einen natürlich relativ stark in der Genauigkeit des Prompts.
Aber sieht man das auch? Hier der Bildtest zwischen Dreamina, Midjourney und DALL-E. Ich hab extra einen Prompt gewählt, der viele Dinge verlangt, die für KI schwierig sind (Finger, Realismus, konstanter Hintergrund etc.).
Für mich ist der Sieger ganz klar Midjourney. Das Dreamina-Bild ist zwar toll für einen Comic, aber nicht sehr realistisch. Was denkst du?
Ich bin trotzdem auf die Video- und Musikgenerierung gespannt und werde berichten! 😊
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Wann kommt die AGI?
Tja, das fragen wir uns doch alle – aber Sam Altman und Anthropic scheinen die Antwort zu haben. OpenAI geht davon aus, dass künstliche Superintelligenz (ASI) bereits 2027 Realität sein könnte.
Der KI-Riese gibt allein dieses Jahr 7 Milliarden Dollar aus und plant bis 2027 sogar 20 Milliarden Dollar an Investitionen – alles, um ASI und die „Stargate“-Infrastruktur voranzutreiben.
Microsofts CEO Satya Nadella hält diese Prognose allerdings für übertrieben. Er setzt stattdessen auf Infrastruktur und wirtschaftliche Auswirkungen. Für ihn sind die ASI-Vorhersagen nichts weiter als „unsinniges Benchmark-Hacking“
Während OpenAI auf den großen Durchbruch der Superintelligenz setzt, sieht Microsoft den wahren Wert in skalierbarer Infrastruktur und globaler Verfügbarkeit.
Ich fürchte, es bleibt also noch spannend.
Damit sind wir auch schon wieder am Ende meines ChatGPT Insiders angelangt.
Bis spätestens nächste Woche
Liebe Grüße
Alex
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