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KI-Tools · 3 Min. Lesezeit

ChatGPT vs. Gemini: welcher KI-Assistent passt zu dir?

Google Bard heißt heute Gemini, und der Vergleich mit ChatGPT ist spannender denn je. Welche Stärken beide haben und wie du dich entscheidest.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung

Falls du nach Google Bard suchst: Den Namen gibt es nicht mehr. Google hat seinen KI-Assistenten 2024 in Gemini umbenannt und seitdem stark ausgebaut. Der Vergleich, der 2023 noch ChatGPT gegen einen Testkandidaten stellte, ist heute ein Duell auf Augenhöhe: ChatGPT von OpenAI gegen Gemini von Google. Welcher Assistent passt zu dir?

Was ChatGPT stark macht

ChatGPT hat den KI-Boom ausgelöst und ist für viele der Standard geblieben. Der Assistent ist stark im Formulieren und Überarbeiten von Texten, im Brainstorming und im Dialog, in dem du eine Aufgabe Schritt für Schritt verfeinerst. Um ChatGPT herum ist zudem ein großes Ökosystem entstanden: Anleitungen, Prompt-Sammlungen und Integrationen in andere Werkzeuge findest du für ChatGPT am schnellsten.

Was Gemini stark macht

Gemini spielt seine Stärken vor allem im Google-Ökosystem aus. Wer ohnehin mit Gmail, Google Docs, Sheets und dem Kalender arbeitet, bekommt den Assistenten direkt in seine Arbeitsumgebung integriert. Auch die Nähe zur Google-Suche ist ein Pluspunkt, wenn es um aktuelle Informationen geht. Wie ChatGPT versteht Gemini neben Text auch Bilder und andere Inhalte, du kannst also zum Beispiel ein Foto hochladen und Fragen dazu stellen.

So triffst du deine Entscheidung

Die ehrliche Antwort: Beide Assistenten sind hervorragend, und die Unterschiede im Alltag sind kleiner, als die Schlagzeilen vermuten lassen. Entscheidend ist dein Arbeitsumfeld. Lebst du in Google Workspace, ist Gemini der natürliche Griff. Willst du das größte Ökosystem und maximale Flexibilität, liegt ChatGPT vorn. Am besten testest du beide kostenlos mit denselben drei Aufgaben aus deinem echten Arbeitsalltag, etwa eine Caption schreiben, einen Text zusammenfassen und eine Content-Idee entwickeln, und bleibst bei dem Assistenten, dessen Antworten dir mehr liegen. Für Bilder brauchst du übrigens keinen der beiden: Was spezialisierte Bild-KIs können, zeigt unser Beitrag zu Midjourney.

Tipp aus der Praxis: Prüfe Fakten aus jedem KI-Assistenten, bevor du sie veröffentlichst. Beide Systeme formulieren auch falsche Aussagen überzeugend, und für deine Inhalte haftest am Ende du.
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Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.