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KI-Tools · 5 Min. Lesezeit

AIRO: So wirst du von KI-Systemen empfohlen

Über die Hälfte der Konsumenten fragt inzwischen KI-Systeme vor Kaufentscheidungen. Wer dort nicht empfohlen wird, existiert für diese Kunden nicht. So änderst du das.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung
Inhalt anzeigen Was ist AIRO? Warum das dein Marketing verändert Die Praxis-Hebel: so wirst du empfohlen Das Fazit

Die Ära der klassischen Suchmaschine wandelt sich rasant: Schon 2024 gab in einer OMR/Appinio-Studie mehr als die Hälfte der Befragten an, KI-Plattformen für Produkt- und Kaufentscheidungen zu nutzen — seitdem ist dieser Anteil weiter gewachsen. Wer möchte nicht in seiner Nische empfohlen werden, wenn jemand ChatGPT fragt: „Welche Agentur, welcher Coach, welches Tool passt zu mir?" Genau darum geht es bei AIRO.

Was ist AIRO?

A.I. Recommendation Optimization ist die Optimierung darauf, von KI-Systemen als Antwort empfohlen zu werden. Als wir den Begriff 2024 geprägt haben, war das ein Nischenthema — heute ist daraus eine eigene Disziplin geworden, die der Markt auch unter GEO (Generative Engine Optimization) oder AEO (Answer Engine Optimization) kennt. Die Namen unterscheiden sich, das Prinzip bleibt: KI-Assistenten formulieren Antworten statt Trefferlisten, und in dieser Antwort musst du vorkommen.

Warum das dein Marketing verändert

  • Es gibt keine Seite 2 mehr: Die KI nennt zwei, drei Empfehlungen, nicht zehn blaue Links. Entweder du bist dabei, oder du existierst für diese Anfrage nicht.
  • KIs lesen anders: Sie stützen sich auf Trainingswissen, Live-Suchen und strukturierte Quellen — nicht auf deine Werbeanzeige.
  • Vertrauen wird messbar: Erwähnungen, Bewertungen und konsistente Daten über viele Quellen hinweg sind das, was eine KI als Relevanz-Signal wertet.

Die Praxis-Hebel: so wirst du empfohlen

  1. Glasklare Positionierung: Wer du bist und für wen, muss auf deiner Website in einem Satz stehen — KIs zitieren Klarheit, kein Marketing-Nebelhorn.
  2. Konsistente Unternehmensdaten: Name, Ort, Leistungen überall identisch (Website, Google-Profil, Verzeichnisse, LinkedIn).
  3. Echte Bewertungen und Erwähnungen: Kundenstimmen, Fachartikel, Interviews, Pressearbeit — Quellen, denen eine KI vertraut.
  4. Strukturierte Inhalte: Klare Überschriften, direkte Antworten auf echte Fragen, strukturierte Daten. Guter Ratgeber-Content wirkt doppelt: bei Google und in der KI-Antwort.
  5. Social-Media-Substanz: Aktive, konsistente Kanäle sind öffentliche Belege, dass es dich wirklich gibt und was du kannst.
Tipp aus der Praxis: Teste dich selbst. Frag ChatGPT und andere Assistenten, was sie in deiner Nische und Region empfehlen. Kommst du nicht vor, weißt du, woran du arbeitest — die fünf Hebel oben sind die Reihenfolge.

Das Fazit

SEO stirbt nicht, es bekommt eine zweite Bühne. Wer sauber positioniert ist, gute Inhalte baut und sichtbar bewertet wird, gewinnt auf beiden: in der Google-Liste und in der KI-Empfehlung. Der Unterschied ist nur, dass es auf der zweiten Bühne deutlich weniger Plätze gibt — umso mehr lohnt es, früh dran zu sein.

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Die Bilder in diesem Beitrag wurden mit KI erstellt.

Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.