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KI-Tools · 5 Min. Lesezeit

ChatGPT Plugins: was aus ihnen wurde und was sie ersetzt

ChatGPT Plugins waren 2023 der große Wurf, heute existieren sie nicht mehr. Was OpenAI stattdessen eingebaut hat und wie du die Nachfolger für dein Marketing nutzt.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung

Als dieser Artikel 2023 zum ersten Mal erschien, waren ChatGPT Plugins die spannendste Neuerung im KI-Markt: kleine Erweiterungen, mit denen ChatGPT browsen, rechnen oder shoppen konnte. Wenn du heute nach ihnen suchst, findest du sie nicht mehr, denn OpenAI hat das Plugin-System 2024 eingestellt. Hier ist, was an ihre Stelle getreten ist.

Warum es die Plugins nicht mehr gibt

Die Plugins von damals lösten echte Probleme: Der Datenbestand endete 2021, ChatGPT konnte weder ins Internet noch Code ausführen. Genau diese Lücken hat OpenAI nach und nach direkt in ChatGPT eingebaut. Damit verloren die Plugins ihren Zweck, das System wurde abgeschaltet.

Das können die Nachfolger

  • Websuche ist eingebaut: ChatGPT durchsucht das Internet von selbst und liefert Quellenangaben mit. Das frühere Webbrowser-Plugin braucht niemand mehr.
  • Datenanalyse ist eingebaut: Der frühere Code Interpreter heißt heute Datenanalyse: Dateien hochladen, auswerten lassen, Diagramme erhalten.
  • GPTs statt Plugins: Im GPT Store findest du tausende spezialisierte ChatGPT-Varianten, vom SEO-Assistenten bis zum Reiseplaner. Das ist der direkte Nachfolger des Plugin-Verzeichnisses, und eigene GPTs kannst du ohne Programmierkenntnisse bauen.

Was das für dein Marketing heißt

Die praktische Folge: Du musst nichts mehr installieren. Recherche, Auswertung und Spezialwissen stecken in einem Werkzeug. Für Social-Media-Arbeit heißt das konkret: Trends recherchieren, Insights-Exporte auswerten und Texte entwerfen laufen heute in einem einzigen Chat.

Tipp aus der Praxis: Baue dir ein eigenes GPT mit deinem Markenwissen: Positionierung, Tonalität, No-Gos. So klingen Entwürfe nach dir statt nach Standard-KI. Genau dieses Prinzip, nur automatisch, steckt auch hinter unserem KI-Assistenten Kai.

Das Fazit

ChatGPT Plugins waren eine Übergangslösung, ihre Ideen leben in ChatGPT selbst weiter. Wer heute von den Fähigkeiten profitieren will, braucht kein Plugin-Verzeichnis mehr, sondern nur den Blick auf die eingebauten Funktionen und den GPT Store. Und wenn dich KI-Werkzeuge fürs Visuelle interessieren: Was die Bilder-KI Midjourney kann, haben wir separat getestet.

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Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.