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Instagram · 4 Min. Lesezeit

Creator- oder Business-Profil: welches Instagram-Konto passt zu dir?

Beide professionellen Kontotypen bringen Insights und Werbemöglichkeiten mit, unterscheiden sich aber in Details. Der Vergleich zeigt, welches Profil zu dir passt.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung

Wer Instagram ernsthaft nutzt, wechselt vom privaten auf ein professionelles Konto. Instagram bietet dafür zwei Varianten an: das Creator-Profil für Influencer, Künstler und Personen des öffentlichen Lebens und das Business-Profil für Unternehmen. Beide sind kostenlos, beide bringen Statistiken und Werbemöglichkeiten mit, und der Wechsel dauert eine Minute. Die Unterschiede stecken im Detail.

Was beide Profile können

Die wichtigsten Profi-Funktionen bekommst du mit beiden Kontotypen:

  • Insights: Statistiken zu Followern (Demografie, Standorte, aktive Zeiten) und zur Performance deiner Posts, Stories und Reels, inklusive der Entwicklung deiner Follower-Zahl.
  • Werbung: Du kannst Anzeigen schalten oder bestehende Beiträge bewerben. Für Werbekampagnen braucht es eine verknüpfte Facebook-Seite, ohne Werbung nicht.
  • Link-Sticker: Links in Stories stehen allen professionellen Konten offen, eine Mindestzahl an Followern braucht es dafür nicht mehr.
  • Kategorie: Du wählst eine Profilkategorie, kannst aber einstellen, dass sie im Profil nicht angezeigt wird.

Die Unterschiede im Vergleich

MerkmalCreator-ProfilBusiness-Profil
Gedacht fürInfluencer, Künstler, öffentliche PersonenUnternehmen, Läden, lokale Anbieter
Kontakt-Buttonsflexibel, auch komplett ausblendbarTelefon, E-Mail und Adresse prominent im Profil
NachrichtenSortierung nach Priorität und Relevanz, feinere FilterStandard-Postfach mit Haupt- und Anfragen-Ordner
Erreichbarkeitsteuerbar, wer dir auf welchem Weg schreiben darfauf maximale Erreichbarkeit ausgelegt
ShoppingProdukte von Partnermarken taggeneigener Shop mit eigenem Produktkatalog

So entscheidest du dich

Die Faustregel: Verkaufst du unter einem Firmennamen und willst gefunden und kontaktiert werden, nimm das Business-Profil. Bist du selbst die Marke und lebst von Kooperationen, nimm das Creator-Profil. Falsch entscheiden kannst du dich kaum, denn der Wechsel zwischen beiden Typen ist jederzeit in den Einstellungen möglich, ohne dass Follower oder Inhalte verloren gehen.

Tipp aus der Praxis: Wichtiger als der Kontotyp ist, was Besucher als Erstes sehen. Prüfe nach dem Wechsel deine Bio, deine Highlights und deine Kontaktwege einmal komplett aus Besuchersicht, denn die beste Nachrichten-Sortierung nützt nichts, wenn niemand schreibt.

Den größten Hebel für neue Besucher hat übrigens deine Bio: Wie du sie optimierst, steht in diesem Guide zur Profilbeschreibung.

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Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.