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KI-Tools · 3 Min. Lesezeit

Videoerstellung mit Synthesia: Text rein, Video mit Avatar raus

Kein Studio, keine Kamera, kein Dreh: Synthesia erstellt Videos mit KI-Avataren direkt aus deinem Text. Stark für Schulungen, mit klaren Grenzen für Social Media.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung

Gute Videos zu produzieren kostet Zeit und Geld: Kamera, Licht, Ton, Schnitt, und wehe, im fertigen Video muss ein Satz geändert werden. Synthesia geht einen anderen Weg. Das KI-Tool erstellt Videos direkt aus geschriebenem Text: Ein KI-Avatar spricht dein Skript, ohne dass jemand vor der Kamera stehen muss.

So funktioniert die Videoerstellung

Der Ablauf ist bewusst einfach gehalten. Du schreibst oder kopierst dein Skript in das Tool, wählst einen Avatar und eine Vorlage, und Synthesia generiert daraus das fertige Video mit synthetischer Stimme. Die Avatare basieren auf realen Menschen, alternativ kannst du einen eigenen Avatar von dir oder Teammitgliedern erstellen lassen. Ein großer Vorteil: Das Tool spricht sehr viele Sprachen. Dasselbe Schulungsvideo lässt sich so ohne neuen Dreh in mehreren Sprachversionen ausspielen, Untertitel inklusive.

Auch Änderungen werden trivial: Statt einen Sprecher neu einzubestellen, änderst du einen Satz im Skript und lässt das Video neu generieren. Gerade bei Inhalten, die sich regelmäßig ändern, etwa Produktschulungen oder Onboarding-Videos, spart das enorm.

Wofür Synthesia stark ist und wo die Grenzen liegen

Seine Stärken spielt das Tool überall dort aus, wo Inhalte sachlich vermittelt werden: Schulungs- und Erklärvideos, interne Kommunikation, Anleitungen, Onboarding. Hier zählt, dass die Information klar rüberkommt und sich das Video günstig aktualisieren lässt.

Ehrlich bleiben muss man bei Social Media: KI-Avatare wirken trotz aller Fortschritte spürbar synthetisch. Für Instagram und TikTok, wo Nähe, Persönlichkeit und echte Emotionen den Unterschied machen, ist ein Avatar-Video selten die beste Wahl. Deine Community folgt dir, nicht deinem Avatar. Für nahbare Inhalte bleibt die eigene Kamera das stärkere Werkzeug, unsere Tipps für bessere Instagram-Stories zeigen, wie wenig Aufwand das sein kann.

Tipp aus der Praxis: Schreibe dein Skript so, wie du sprichst, mit kurzen Sätzen und direkter Ansprache. Je natürlicher der Text, desto weniger fällt die synthetische Stimme auf.
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Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.