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Instagram · 3 Min. Lesezeit

Erfolg auf Instagram messen: die 3 Kennzahlen, die wirklich zählen

Follower-Zahlen schmeicheln, sagen aber wenig. Diese drei Kennzahlen zeigen, ob dein Content wirklich funktioniert, und so liest du sie richtig.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung

Die Follower-Zahl ist die Kennzahl, auf die alle schauen, und ausgerechnet sie sagt am wenigsten über deinen Erfolg aus. Ob dein Content funktioniert, zeigen drei andere Werte, die du in den Instagram-Insights deines professionellen Kontos findest.

Die drei Kennzahlen

  • Impressionen zählen, wie oft dein Beitrag insgesamt angesehen wurde. Sieht dieselbe Person deinen Post dreimal, sind das drei Impressionen.
  • Reichweite zählt, wie viele verschiedene Personen deinen Beitrag gesehen haben. Mehrfache Aufrufe derselben Person werden herausgerechnet, deshalb ist die Reichweite immer kleiner oder gleich den Impressionen. Liegen die Impressionen deutlich über der Reichweite, schauen sich Leute deinen Beitrag mehrfach an, ein gutes Zeichen.
  • Engagement misst die Interaktionen mit deinem Beitrag: Likes, Kommentare, Speicherungen und geteilte Beiträge. Von den drei Werten ist das der wichtigste, denn Interaktion ist das Signal, mit dem Instagram entscheidet, wem dein nächster Beitrag gezeigt wird.

Engagement-Rate: die Zahl für den Vergleich

Absolute Zahlen lassen sich schlecht vergleichen: 200 Likes sind bei 1.000 Followern stark und bei 100.000 ein Alarmsignal. Deshalb rechnet man die Interaktionen auf die Follower um: Interaktionen geteilt durch Follower mal 100. Welche Werte je nach Kontogröße gut sind und wie du die Rate im Detail berechnest, steht in unserem Artikel zur Engagement-Rate.

So machst du aus Zahlen Entscheidungen

  1. Schau einmal pro Woche in die Insights, nicht täglich. Tagesschwankungen verleiten zu falschen Schlüssen.
  2. Vergleiche deine besten drei Beiträge des Monats mit den schwächsten drei: Format, Thema, Uhrzeit. Die Muster, die sich da zeigen, sind dein Redaktionsplan.
  3. Miss Trends statt Einzelwerte: Eine Engagement-Rate, die über drei Monate steigt, schlägt jeden viralen Ausreißer.
Tipp aus der Praxis: Speicherungen sind die unterschätzteste Kennzahl. Wer deinen Beitrag speichert, will ihn wieder hervorholen, das ist ein stärkeres Qualitätssignal als ein schnelles Like. Content, der oft gespeichert wird, verdient eine Fortsetzung.
Attractive Accounts Zahlen ablesen kann jeder. Besser werden ist der Punkt.

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Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.