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Instagram · 3 Min. Lesezeit

Was ist eine gute Engagement-Rate? Benchmarks nach Followerzahl

Likes und Kommentare sind nett, aber erst im Verhältnis zur Followerzahl werden sie aussagekräftig. Die Formel und die Benchmarks zum Einordnen.

Porträt von Alex Khan
Alex KhanGründer Attractive Media, über 15 Jahren Agenturerfahrung
Inhalt anzeigen Die Formel: so berechnest du deine Engagement-Rate Benchmarks: gute Werte nach Followerzahl So nutzt du die Zahl richtig

Das Engagement ist der wichtigste Messwert für die Qualität und Relevanz deines Contents: alle Likes, Kommentare, Shares und Saves auf deine Beiträge. Doch was ist eine gute Engagement-Rate? Die Antwort hängt von deiner Followerzahl ab, und genau deshalb führen absolute Like-Zahlen in die Irre.

Die Formel: so berechnest du deine Engagement-Rate

Pro Beitrag rechnest du: (Likes + Kommentare) geteilt durch Followerzahl, mal 100.

Benchmarks: gute Werte nach Followerzahl

FollowerzahlGute Engagement-Rate
unter 1.000ab 8 %
1.000 bis 5.000ab 5,7 %
5.000 bis 10.000ab 4 %
10.000 bis 100.000ab 2,4 %
über 100.000ab 1,7 %

Dass die Werte mit der Größe sinken, ist normal: Je größer ein Konto, desto mehr passive Follower sammeln sich an. Deshalb liefern kleine Konten mit enger Community oft die stärksten Raten, was sie übrigens auch für Kooperationen interessant macht.

So nutzt du die Zahl richtig

Vergleiche dich zuerst mit dir selbst: Berechne die Rate für deine letzten zehn Beiträge und schau, welche Formate und Themen darüber liegen. Davon machst du mehr. Der Vergleich mit den Benchmarks zeigt dir dann, wo du insgesamt stehst. Die beiden stärksten Hebel für mehr Interaktion: Captions, die zum Antworten einladen, und die beste Zeit zum Posten.

Tipp aus der Praxis: Zähle Saves und Shares mit, wenn deine Insights sie ausweisen. Speichern ist das stärkste Signal, das ein Beitrag bekommen kann, denn niemand speichert aus Höflichkeit.
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Quellen und Methodik

Die Benchmark-Werte stammen aus dem ursprünglichen Beitrag vom Januar 2021 und beruhen auf Branchen- und Erfahrungswerten aus der Agenturarbeit, nicht auf einer wissenschaftlichen Erhebung. Die Formel zählt Likes und Kommentare; Saves und Shares kommen dazu, wo die Plattform-Insights sie ausweisen.

Datenstand: Januar 2021
Porträt von Alex Khan
Über den Autor Alex Khan

Gründer von Attractive Media und Attractive Accounts. Über 15 Jahren Agenturerfahrung mit L’Oréal, WELLA, Immowelt und Dallmayr, dazu über 200.000 Follower auf seinen Kanälen. Schreibt hier über das, was in echten Projekten funktioniert.