Vielen fällt der Text unter dem Beitrag schwerer als der Beitrag selbst. Dabei musst du keine Texterin sein, du brauchst nur eine Struktur. Die bewährteste kommt aus dem Marketing und heißt AIDA. Sie funktioniert als Blaupause für fast jede Caption.
Die AIDA-Formel für deine Captions
- A wie Awareness (Aufmerksamkeit): Der erste Satz entscheidet, ob jemand „mehr" antippt. Starte mit einer Frage, einer steilen These oder einer kleinen Geschichte, nicht mit „Schönes Wochenende euch allen".
- I wie Interest (Interesse): Halte die gewonnene Aufmerksamkeit mit einer Geschichte, in die sich deine Follower hineinversetzen können. Konkret schlägt allgemein: „Montag, 7 Uhr, dritter Kaffee" zieht mehr als „Der Alltag ist manchmal stressig".
- D wie Desire (Verlangen): Zeige den Nutzen. Was hat dir dein Produkt, dein Ansatz oder deine Erkenntnis gebracht? Das weckt den Wunsch, es selbst auszuprobieren.
- A wie Action (Handlung): Ende mit einem Call to Action: eine Frage an die Community, eine Aufforderung zum Speichern oder der Hinweis auf den Link im Profil. Ohne diesen Schluss verpufft die beste Caption.
So klingt AIDA in echt
Ein Beispiel für einen Coach: „Warum buchen bei dir nur Bestandskunden? (A) Mir ging es zwei Jahre genauso, bis ich eine Sache an meinem Profil geändert habe. (I) Seitdem kommen jede Woche zwei bis drei Anfragen über Instagram rein, ohne Werbebudget. (D) Willst du wissen, was es war? Schreib mir PROFIL in die Kommentare. (A)"
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